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Westafrika: Rotes Kreuz ruft zu Spenden auf – THW vor Ort

Das Deutsche Rote Kreuz ruft zu Spenden für über 600000 Menschen in Westafrika auf, die von schweren Überschwemmungen betroffen sind. Die Regenfälle haben Hunderttausende obdachlos gemacht – Menschen, die nun auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Lokale Rotkreuzverbände organisieren zur Zeit Notunterkünfte, Hilfsgüter und sauberes Trinkwasser für die Opfer.

Insgesamt sind 16 Länder von den Regenfällen betroffen. Senegal, Burkina Faso, Niger und Ghana sind am schwersten überflutet. Das Rote Kreuz verteilt im Hochwassergebiet Hilfsgüter wie Zelte, Decken, Plastikplanen, Wasserkanister, Kochausrüstung und Seife. Auch mussten Krankenhäuser evakuiert werden, unter anderem ein Kinderkrankenhaus in Burkina Faso.

Die Regenfälle kommen nicht unerwartet. Basierend auf meteorologische Vorhersagen hat die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung bereits im August davor gewarnt, dass eine Katastrophe bevorsteht. Heute sind aber weit mehr Menschen als befürchtet von den Überschwemmungen betroffen.

Das DRK-Spendenkonto für Westafrika lautet:

Konto: 414141
BLZ: 37020500
Bank für Sozialwirtschatf
Stichwort: Westafrika
Online Spenden: www.drk.de

THW-Team nach Burkina Faso entsandt
Das westafrikanische Land ist aufgrund starker Regenfälle großflächig überflutet. Seit dem Unwetter am vergangenen Dienstag sind mehr als 150000 Menschen obdachlos, besonders betroffen ist die Hauptstadt Ouagadougou.
Die drei THW-Einsatzkräfte sind in Absprache mit dem Auswärtigen Amt für zwei Wochen als Fachberater an der Deutschen Botschaft in Ouagadougou tätig. Unter anderem beraten sie die Deutsche Auslandsvertretung bei der Bewertung der Infrastruktur-Schäden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Einrichtungen zur Wasser- und Stromversorgung.
Ob diesen Hilfemaßnahmen durch das THW weitere folgen, kann erst im Anschluss an diesen Einsatz entschieden werden.

Rainer Beichler | | Quelle:

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