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Wirsing (Die Linke) zur Funktional- Verwaltungs- und Gebietsreform

Ohne die Kur- und Kreisstadt in die Diskussion mit einzubeziehen funktioniert eine gemeinsame Debatte zur Funktional-, Verwaltungs- und Gebietsreform im Wartburgkreis nicht, ist Anke Wirsing Vorsitzende DIE LINKE. Bad Salzungen überzeugt.
Das sich die Oberbürgermeisterin aus Eisenach und der Landrat des Wartburgkreises zu Wort gemeldet haben und nun fusionieren wollen ist gut, aber, Anke Wirsing macht darauf aufmerksam, dass bevor man über die Größe und die Anzahl von Landkreisen debattiert und entscheidet, klar sein muss, welche Aufgaben Landkreise künftig überhaupt wahrnehmen sollen.

Dies wird mit Veröffentlichung des Leitbildes am 22.September durch das Thüringer Innenministerium geschehen. Erst dann macht eine wirkliche Diskussion Sinn. Wenn der Landrat Krebs mehr Tempo von der rot-rot-grünen Landesregierung wünscht, stellt Wirsing klar, hätte die CDU bereits 2009 einem Antrag im Landtag zustimmen müssen, wo es um die Rückkreisung von Eisenach ging. „Wer das Handeln versäumt hat muss auch klar benannt werden“ , so die Vorsitzende der LINKEN. in Bad Salzungen. Anders als ihre Parteikollegin Wolf ist Wirsing und der Stadtverband Bad Salzungen nicht der Meinung, dass automatisch die größere Stadt den Kreisstadtstatus erhält. Bad Salzungen, als staatlich anerkanntes Soleheilbad, welches keine große Industrieansiedlung hat und fast ausschließlich vom Kurtourismus lebt, braucht diesen Status um nicht abgehangen zu werden.
Daher sagt DIE LINKE. Bad Salzungen klar und deutlich, bei einem Zusammengehen der beiden Gebietskörperschaften muss Bad Salzungen Kreisstadt bleiben!

Anke Wirsing
Vorsitzende DIE LINKE. Bad Salzungen

Steffen E. | | Quelle:

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  • Wolfgang

    Der oben stehnde Artikel ist ein gutes Beispiel für Solidarität der Linken.
    Alles ist schön und gut, solange ich als erstes komme. Offenbar hängt das überleben vonSalzungen vom Kreisstadt – Titel ab und nicht von Ihren Kurbädern.

  • besorgter Thüringer

    Frau Wirsing scheint ein Problem mit ihrer Wahrnehmung zu haben. Die Verhandlungen zwischen Stadt und Kreis ruhen auf Grund von Kreistags- und Stadtratsbeschlüssen weil der 22.09. abgewartet werden soll. Klar auch dass der finanziell gut ausgestattete Wartburgkreis nicht darauf drängt die klamme Stadt Eisenach schnellstmöglich in seine Mitte aufzunehmen. Dennoch verschließt sich der Kreis dieser BItte nicht und nahm bereits Verhandlungen auf als eine rot-rot-grün durchgepresste Gebietsreform noch gar nicht absehbar war.

    Frau Wirsing wirft einerseits Verzögerungen vor, andererseits sagt sie dass eine Diskussion vor dem 22.09. keinen Sinn mache. Was denn nun?

    Klar ist hingegen, dass der Kreissitz angesichts der drohenden rot-rot-grünen Gebietsreformpläne das letzte ist was zu klären ist. Vieleicht stellt sich dann nicht die Frage zwischen Eisenach und Salzungen, sondern zwischen Eisenach/Salzungen und Meiningen, Gotha oder Mühlhausen? Als kleinste der genannten Städte dürfte es Bad Salzungen schwer haben, sich in den kommunistisch gewollten Großkreisen zu behaupten.

  • vigilando ascendimus

    Die natürliche Kreisstadt des Wartburgkreises ist und bleibt Eisenach. Alles andere war schon immer Unsinn und bleibt Unsinn. Wann hört das parteiübergreifende Salzunger Intrigenspiel endlich auf.

  • Matthias

    Unsere liebe Oberbürgermeisterin ist damals mit dem Versprechen zur Wahl angetreten, eine schnelle rückkreisung Eisenachs in den Wartburgkreis zu ermöglichen. Und was hat sich in den 3 Jahren bisher getan, nichts außer vage Aussagen. Wenn die Katja so dicke mit dem Bodo ist, dann sollte das doch jetzt eigentlich kein Problem mehr sein, wo er doch jetzt Fürst ist. Aber der Wartburgkreis wird sich streunen. Naja, so ist das, wenn man was verspricht und nicht halten kann.

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