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 | Bildquelle: © CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

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Bildquelle: © CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Zeichen des Zusammenhaltes wichtig

Hirte und Heiderich unterstützen Aufruf zu Menschenkette

Die CDU-Bundestagsabgeordneten Helmut Heiderich und Christian Hirte unterstützen den Aufruf des Betriebsrates des K+S-Werkes Werra und der Gewerkschaft IGBCE zu einer Menschenkette am 8. September von Unterbreizbach nach Heringen.

Wir hoffen, dass viele Teilnehmer aus beiden Bundesländern deutlich machen, dass die Region zusammensteht. Seit Jahren ist Deutschland wirtschaftlich sehr erfolgreich. Im Kalirevier sehen wir aber, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist. Wir dürfen in unserem Land nicht mit überzogenen Umweltstandards unsere Grundlagen für den Wohlstand ruinieren. Es darf nicht passieren, dass wir sehenden Auges tausende Arbeitsplätze riskieren. Die Belegschaft hat deshalb jede Solidarität verdient, so Hirte und Heiderich.

Über die Lage im Kalirevier sprachen die Abgeordneten am Rand einer Klausurtagung in Berlin auch mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion, Volker Kauder. Das Fazit der drei Politiker:

Wenn tausende Jobs in Gefahr sind, kann nur eines gelten: Wir in der Politik sind in der Verantwortung, alles zu unternehmen, um Arbeitsplätze zu sichern.

Hirte und Heiderich werben erneut für eine Verlängerung der Versenkgenehmigungen durch das Regierungspräsidium Kassel.

Sowohl das lange Warten auf eine Entscheidung als auch der von den Grünen-Landesministern erarbeitete ‚Masterplan Salzreduzierung‘ haben die Mitarbeiter, Familien und Zulieferer seit Monaten in Unruhe versetzt. Alle politisch Verantwortlichen in den Ländern stehen in der Pflicht, Lösungen auf den Weg zu bringen, die den Industriestandort erhalten helfen.

Christian Hirte MdB, Helmut Heiderich MdB

Andrea T. | | Quelle:

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  • Wähler

    „Wir dürfen in unserem Land nicht mit überzogenen Umweltstandards unsere Grundlagen für den Wohlstand ruinieren“ – Ich bin zutiefst erschrocken, wie undifferenziert Herr Hirte sich äußert. Simpelstes Schwarz-Weiß-Denken. Wenn wir die völlig überzogenen Umweltstandards beibehalten, dann verlieren wir unseren gesamten Wohlstand. Peinlich hoch zehn. Und dann diese Kleinkindrhetorik: Bää, ich habs dem Onkel Kauder in Berlin gepetzt und der sieht das genauso! – Mit einer derartigen Beschränktheit der Sichtweise werden keinerlei Probleme gelöst. So jemand sollte nicht die Menschen im Bundestag vertreten. Letztlich riecht das auch verdammt nach Populismus. Stellt sich lieber öffentlich hin und demonstriert für Arbeitsplätze, das bringt schnell Wählerstimmen, statt sich für die Umwelt unbeliebt zu machen. Bitte liebe CDU: Setzen Sie bei der nächsten Wahl jemand anderen auf die Kandidatenliste. Jemand, den man aufgrund seiner Besonnenheit, seiner differenzierten Abwägungen, seiner Fähigkeit zum analytischen Denken und seinem Willen zur Konfliktbeilegung gerne wählt und nicht so einen … – mir fehlen die Worte.

    • Realist!

      Prima: Sie sagen wahre Worte. Leider sieht man bei vielen aktuellen Politikern nur noch fast täglich wechselnde Meinungen, so wie es gerade passt und Wählerstimmen bringt. Früher gab es neben dem Kaiser auch noch Politiker mit Moral, Anstand und vor allen Dingen: Sie standen zu Ihrer Meinung, gaben auch mal einen Fehler zu!

  • Wähler
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