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Zukunft des Krankenhauses von hoher Relevanz für DIE LINKE

Das Votum des Kreistages den Kooperationsvertrag mit dem Uni-Klinikum Jena zum 31. März zu beenden, hat in den letzten Tagen für Verwirrungen und Irritationen gesorgt. Um sich ein Sachbild von beiden Vorgängen, sowohl des Eisenacher Stadtrates, als auch des Kreistages zu machen, trafen sich Mitglieder beider Fraktionen der LINKEN und des Kreisvorstandes. Nach dem Beschluss der am Mittwoch im Kreistag getroffen wurde, appelliert die Kreisvorsitzende der Linken Katja Wolf an die Vernunft aller Beteiligten. Wir brauchen eine gut funktionierende Gesundheitsversorgung in der Stadt Eisenach als auch im Landkreis. Es darf nicht dazu kommen, dass man beide Krankenhäuser gegeneinander ausspielt. Es bleibt allen ein Rätsel was den Landrat dazu bewegt hat, den Kooperationsvertrag mit dem Uni-Klinikum Jena auslaufen zu lassen. «Aus unserer Sicht ist die Zusammenarbeit des Universitätsklinikum mit dem St. Georg Klinikum gut gelaufen», betont die Politikerin.
Man darf das Wohl aller Patienten nicht aus dem Auge verlieren. Daher ist es für DIE LINKE wichtig, dass sich so schnell wie möglich der Landkreis und die Stadt Eisenach an einen Tisch setzen und nach einer ergebnisorientierten Lösung suchen. Man braucht einen neuen Kooperationsvertrag unter Einbeziehung aller Partner. Dies dürfe nach der unterschiedlichen Beschlusslage zwar schwierig, aber nicht unlösbar sein. Es gilt für alle zu bedenken, dass das hohe Gut der medizinischen Versorgung nicht durch einen lokalpatriotischen Beschluss, der auf einer sehr emotionalen Basis getroffen wurde, beschädigt werden darf. Für die LINKE steht fest, dass es auf keinen Fall zu einer Privatisierung des Krankenhauses kommen darf. Die Krankenhausversorgung muss in öffentlicher Hand bleiben. Krankenhäuser sind nämlich nicht rein zufällig Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, betont Wolf abschließend.
Die LINKE im Wartburgkreis wird in Zusammenarbeit mit den beiden Fraktionen noch im November eine öffentliche Veranstaltung zu diesem Thema durchführen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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