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Berichte aus der Polizeidirektion Gotha

Tötungsdelikt in Gotha
Am Samstag, 14.03.09 wurde gegen 21.40 Uhr über die Rettungsleitstelle bekannt, dass in der Rohrbachstraße eine verletzte männliche Person liegen solle. Der Notarzt stellte bei dem Mann den Tod fest.
Die ersten Untersuchungen ergaben, dass der 38-jährige Mann, georgischer Herkunft, zwei Stichverletzungen im Bereich des Oberkörpers hat.
Der Mann war mit seiner 30-jährigen Bekannten von einem Besuch auf dem Nachhauseweg. Diese hatte bereits den Hausflur betreten und er selbst blieb noch etwas zurück.
Nach dem er nicht nach kam hatte sie nachgesehen und ihn dann verletzt auf der Straße gefunden.
Zu dem Tatablauf, zur Tatwaffe und den ganzen Umständen wie es zu der Straftat kam, liegen zurzeit keine Erkenntnisse vor.
Die Kriminalpolizei Gotha sucht nach Zeugen, die Beobachtungen dazu gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können.
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Gotha Tel. 03621- 781424 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Verkehrsunfallflucht
Am 14.03.2009 gegen 17.00 Uhr ereignete sich auf der BAB 4 zwischen den AS Gotha und Boxberg Fahrtrichtung Frankfurt/Main ein Verkehrsunfall mit Fahrerflucht.
Ein Jaguar aus Dresden befuhr die BAB 4 auf der mittleren Fahrspur. Davor fuhr ein weißer Kleintransporter (weiteres nicht bekannt). Als der Jaguar zum Überholen ansetzen wollte, scherte der Kleintransporter nach Angaben der 37-jährigen Pkw-Fahrerin plötzlich ebenfalls nach links aus. Die Fahrerin versuchte ihr Fahrzeug abzubremsen, kam dabei ins Schleudern und kollidierte mit der Mittelleitplanke. In der weiteren Folge fuhr sie nach rechts und kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Dabei wurde sie leicht verletzt. Der Verursacher setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort.
Die Verletzungen wurden ambulant behandelt, der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 10000 €.
Während der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die BAB 4 kurzzeitig voll gesperrt. Es wird weiter ermittelt.

Brandstiftung in mehreren Fällen in Gotha
Am Sonntag, 15.03.09 wurden im Abstand von ca. 30 Minuten drei Brände in der Dorotheenstraße, Heinestraße und Ziolkowskistraße in Gotha gemeldet.
Die erste Meldung ging um 2.20 Uhr ein, die nächsten folgten um 3.00 Uhr und 3.36 Uhr.
Während der Löscharbeiten in der Dorotheenstraße 19a wurde der Brand in der Heinestraße 31 und dann der Brand in der Ziolkowskistraße gemeldet.
Die Bewohner mussten zum Teil mit der Drehleiter der Berufsfeuerwehr Gotha aus den Häusern gebracht werden.
Insgesamt wurden ca. 70 Personen auf Grund der starken Rauchentwicklung evakuiert und elf Personen wegen Rauchvergiftung ärztlich behandelt.
Die Untersuchungen zur Brandursache und die Ermittlungen zum Täter werden fortgesetzt.
Zur Höhe des Schadens können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.
Auch in diesen Fällen sucht die Kriminalpolizei Gotha nach Zeugen die Beobachtungen zu Personen gemacht haben, die mit den Straftaten in Zusammenhang gebracht werden können.
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Gotha Tel. 03621/7814124 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Polizeilicher Schusswaffengebrauch in Arnstadt
Am Samstag, 14.03.09 sollte gegen 20.45 Uhr der Fahrer eines Peugeot mit seinem Fahrzeug einer Kontrolle unterzogen werden.
Der Fahrer entzog sich jedoch der Kontrolle durch eine Flucht und fuhr mit sehr hoher Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet von Arnstadt.
An ampelgeregelten Kreuzungen beging er allein fünf Rotlichtverstöße.
In der weiteren Folge flüchtete er weiter in den Weg zur Fasanerie.
Hier verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen ein Garagentor.
Der Fahrer des nachfolgenden Streifenwagens hielt an und forderte den Fahrer des Peugeot auf sein Fahrzeug zu verlassen.
Dieser gab jedoch Gas und fuhr direkt auf den Polizeibeamten und dessen Fahrzeug zu. Dieser zog seine Dienstwaffe und schoss zur Gefahrenabwehr auf den rechten Vorderreifen des Peugeot. Der Fahrer dieses Fahrzeuges beschleunigte weiter und stieß frontal gegen den Streifenwagen.
Die Polizeibeamten konnten 34-jährigen Mann aus Arnstadt vorläufig festnehmen.
Sowohl durch den Schusswaffengebrauch sowie durch den Frontalzusammenstoss wurden weder die Polizisten noch der Fahrer des Peugeot verletzt.
An dem Peugeot entstand Totalschaden, der Schaden an dem Streifenwagen beträgt schätzungsweise 5000 €.

Rainer Beichler | | Quelle:

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