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Berichte der Autobahnpolizei

Auto brennt auf der A 4 aus
– Hörselberg
Der Audi eines 47-Jährigen aus Eisenach ist gestern kurz nach 21 Uhr auf der A 4 bei Hörselberg-Hainich in Flammen aufgegangen und ausgebrannt. Nach einem technischen Defekt hielt der Mann seinen Wagen auf dem Standstreifen an und informierte die Feuerwehr, weil es bereits im Motorraum brannte. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr brannte der Pkw dann komplett aus. Der Schaden wird auf 2.000 EUR geschätzt.

Tankbetrug mit geklauten Kennzeichen
– Zwei 22 und 24 Jahre alten Brüdern aus dem Landkreis Rottal-Inn (Niederbayern) war auf der Rückreise aus dem Urlaub das Geld ausgegangen. Tanken wollten sie ihr Auto aber trotzdem und so wurden heute Morgen in Osterfeld kurzerhand von einem abgeparkten Pkw die Kennzeichen entwendet und ans eigene Auto geschraubt. Anschließend fuhr man zum Rasthof Droyßig an der A 9 und tanke dort für 65 EUR das Auto voll, um anschließend ohne zu bezahlen davon zu fahren. Ein Mitarbeiter der Tankstelle informierte die Polizei Weißenfels, welche auch die Autobahnpolizei in Thüringen auf die Suche nach den Tankbetrügern schickte. Und die Polizei hatte es recht leicht, diese zu finden. Die Täter fuhren einen recht seltenen roten Pkw. So dauerte es nicht lange und die Beamten fanden das Auto auf der A 9 gen Süden fahrend und nahmen die beiden Täter vorläufig fest. Raus reden konnten sich die beiden nicht, denn die Bilder der Überwachungskamera der Tankstellte waren eindeutig. Sie zeigten sich dann schnell geständig und führten die Beamten auch an die Stelle bei Eisenberg an der Autobahn, wo sie wieder ihre richtigen Kennzeichen ans Auto geschraubt und die entwendeten weg geworfen hatten. Nach der Vernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung durften die beiden ihre Fahrt fortsetzten und werden demnächst Post von der Staatsanwaltschaft wegen Diebstahl, Urkundenfälschung und Tankbetrug bekommen – und das alles wegen 65 EUR.

Schon unbeladen schwerer als erlaubt
– Weimar
In Deutschland ist im gewerblichen Personen- und Güterverkehr ab einem zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeuges von über 3.500 kg zur Kontrolle der Lenk- und Ruhezeiten ein digitales Kontrollgerät (Fahrtenschreiber) vorgeschrieben. Des Weiteren benötig man dann eine Genehmigung, um solche Transporte durchzuführen. Das bedeutet Geld und einzuhaltende Lenk- und Ruhezeiten-Vorschriften, die sich einige Firmen natürlich „sparen“ möchten. Darum werden Kleintransporter auf die vorgeschriebenen 3.500 kg abgelastet, um diese dann als „normalen“ Kleintransporter zuzulassen, welcher kein Kontrollgerät benötigt. Nicht selten hält die Polizei dann aber auf der Autobahn Kleintransporter an, welche 4 bis 5 Tonnen auf die Waage bringen. Die Gründe hierfür dürften klar sein. So kontrollierte die Autobahnpolizei heute Morgen auf der A 4 bei Weimar einen Kleintransporter aus Erfurt. Laut Zulassung ein Fahrzeug der 3,5 Tonnen Klasse. Dennoch wurden die Beamten misstrauisch und fuhren mit dem Auto auf die Waage. Hier brachte es schon das leere Auto auf 3.940 kg, nicht zuletzt wegen des zusätzlich verbauten Kühlaggregates. Dem 30-jährigen Fahrer wurde die Zulassung des Fahrzeuges entzogen. Sein Chef muss das Fahrzeug umgehend neu zulassen. Zusätzlich wird geprüft, ob dem Halter bekannt war, dass das Fahrzeug zu schwer war oder hier herstellerbedingt ein Fehler im Zulassungsprozess vorliegt.

Auto landet auf der A 71 auf dem Dach
– Suhl
Ein 43-jähriger Mazda Fahrer aus der Nähe von Zeitz kommt heute Morgen kurz nach 7 Uhr auf der A 71 zwischen Dreieck Suhl und der Anschlussstelle Meiningen-Nord nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlägt sich und kommt auf dem Dach im Straßengraben zum Stehen. Der Fahrer bleibt unverletzt, am Auto entsteht Totalschaden in Höhe von 20.000 EUR.

Von der Fahrbahn der A 4 abgekommen
– Kraftsdorf
Ein 51-jähriger Hyundai-Fahrer aus Polen ist Montag Nachmittag auf der A 4 bei Kraftsdorf in Richtung Frankfurt/M. aufgrund von Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Er fuhr gegen ein Hinweisschild und über mehrere Leitpfosten. Nach ca. 100 m kam das Fahrzeug im Straßengraben zum Stehen. Es entstand Sachschaden in Höhe von 7.500 EUR. Das Auto musste abgeschleppt werden.

Beim Überfahren von Reifenteilen Pkw beschädigt
– Gera
Ein 38-jähriger Kleintransporter-Fahrer aus Pirna ist Dienstag kurz nach 6 Uhr auf der A 4 bei Gera in Richtung Frankfurt/M. über ein auf der Fahrbahn liegendes Reifenteil gefahren und hat sich dabei sein Auto beschädigt. Der Schaden am Fahrzeug beläuft sich auf 2.000 EUR. Das Reifenteil war eines von mehreren, welche kurz zuvor ein Lkw nach einem Reifenschaden verloren hatte.

Steffen E. | | Quelle:

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