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Berichte der Polizei Eisenach und Bad Salzungen

Auto gestohlen
Unbekannte stahlen einen blauen VW Golf V vom Gelände eines Autohauses an der Feuerwache in Eisenach. Bereits am Dienstag brachten Angestellte der Firma den Diebstahl eines Kennzeichens und die Sachbeschädigung eines Gebrauchtwagens zur Anzeige. Am Mittwochmorgen wurde dann bekannt, dass auch ein Fahrzeug gestohlen wurde. Vermutlich wurden die entwendeten Kennzeichen am gestohlenen Fahrzeug angebracht. Beim Kennzeichen handelt es sich um: EA-EM39. Der entstandene Schaden beträgt ca. 16000 Euro. Hinweise zum Fahrzeug oder dem Kennzeichen bitte an die Polizei Eisenach. Telefon: 03691-2610.

Fahrrad aus Keller entwendet
Aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses in Eisenach Nord wurde ein Trekkingrad gestohlen. Der 45-jährige Geschädigte gab gegenüber der Polizei an, dass das Rad in der Zeit zwischen Samstag und Dienstag entwendet worden sei. Die unbekannten Täter drangen gewaltsam in den Kellerraum ein und beschädigten hierbei das Schloss. Insgesamt sei ein Schaden von ca. 150 Euro entstanden.

BMW war nicht versichert
Bei der Streifentätigkeit fiel zwei Beamten am Dienstagabend ein BMW auf, dessen Kurzzeitkennzeichen bereits abgelaufen war. Die Polizisten kontrollierten daraufhin den Fahrer und das Fahrzeug und stellten einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz fest. Der 18-jährige Fahrer war aber nicht der Besitzer des BMW. Dessen Halter muss ebenfalls mit einer Anzeige rechnen.

Drei Pkw bei Unfall beteiligt
Am 24.09.2008 gegen 16.50 Uhr ereignete sich in der Frankfurter Straße von Sünna beim Abbiegen ein Verkehrsunfall, an dem drei Pkw beteiligt waren. Eine Honda-Fahrerin wollte nach links in die Straße An der Lehn abbiegen. Da sie Gegenverkehr hatte, musste sie verkehrsbedingt anhalten. Hinter dem Honda fuhren zwei weitere Pkw. Die Fahrerin eines VW übersah die Verkehrssituation, fuhr auf einen Mercedes und schob diesen in der weiteren Folge auf den Honda. Die Honda-Fahrerin wurde dabei leicht verletzt, der Sachschaden beträgt ca. 15000 EUR.

Anhänger löste sich
Bei Befahren einer abschüssigen Straße in Martinroda löste sich von einem Multicar der Anhänger. In der weiteren Folge stieß der Anhänger mit der Zugvorrichtung gegen ein Garagenschwingtor und beschädigte die Hauswand. Der Schaden wird mit ca. 2000 EUR angegeben, Personen wurden nicht verletzt. Unfallzeit: 25.09.2008 gegen 09.50 Uhr.

Herbstfahrverkehr
Mit dem Herbstanfang beginnt die ungemütliche feuchtkalte Jahreszeit. Alle Fahrzeugführer müssen sich rechtzeitig auf die veränderten Bedingungen auf der Straße einstellen. Zuerst muss das eigene Fahrzeug einem gründlichen Check unterzogen werden. Jeder Fahrzeugführer ist dafür verantwortlich, dass sein Fahrzeug mit den Beleuchtungseinrichtungen entsprechend der Straßenverkehrszulassungsordnung ausgerüstet ist.
Die Beleuchtungseinrichtungen müssen alle einwandfrei funktionieren. Zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr führen Fachwerkstätten und mobile Prüfstände den Licht- und Sichttest an Kraftfahrzeugen durch.

Wenn Sie unterwegs sind, passen Sie ihre Geschwindigkeit der Sichtweite und den Straßenverhältnissen an. Nasse Straßen oder feuchtes Laub auf der Fahrbahn bedeuten erheblich längere Bremswege. Vergrößern Sie den Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen, geben Sie sich selber eine Chance, rechtzeitig und angemessen reagieren zu können. Vorrausschauende Fahrweise zahlt sich unter diesen Bedingungen besonders aus.
Rechnen Sie mit ständig wechselnden Fahrbahnbedingungen insbesondere beim Befahren von Waldstücken, Senken oder Bergkuppen, rät die Polizei.

Gerade im Herbst sind Nebel oder Nebelbänke keine Seltenheit. Rechtzeitig die Beleuchtung und bei erheblichen Sichtbehinderungen durch Regen oder Nebel die Nebelscheinwerfer einschalten. Im Straßenverkehr gilt nicht nur sehen, sondern auch gesehen werden. Die Nebelschlussleuchte darf nur bei Sichtweiten unter 50 Metern eingeschaltet werden und dann gilt zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h!
Für motorisierte Zweiradfahrer birgt der Herbst besondere Gefahren. Besonders Kurven sollten mit geringerer Geschwindigkeit angefahren werden, um Stürze zu vermeiden.
Auch Radfahrer müssen sich zum Herbstbeginn umstellen. Sind sie in der Dämmerung oder Dunkelheit ohne Beleuchtung unterwegs gehen sie ein hohes Risiko ein und können durch Kraftfahrzeugführer nur sehr spät oder gar nicht erkannt werden. Radfahrer sollten auf möglichst auffällige und reflektierende Kleidung zurückgreifen. Das betrifft gleichermaßen auch die Fußgänger.
Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme kommt immer an. Die Polizei wünscht allen Kraftfahrern eine unfallfreie Fahrt durch den Herbst.

Rainer Beichler | | Quelle:

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