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 | Bildquelle: © Autobahnpolizeiinspektion

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Bildquelle: © Autobahnpolizeiinspektion

Geisterfahrer fährt 53 km auf der A4

Waltershausen/Weimar (Fotos): Ein Falschfahrer ist in der vergangnen Nacht 53 km auf der A 4 in falscher Richtung gefahren, bevor ihn die Polizei stoppen konnte. Der offenbar geistig verwirrte 63-jährige Mann aus Bochum war mit seinem Pkw vermutlich an der Raststätte Hörselgau bei Waltershausen verkehrt herum auf die A 4 in Richtung Frankfurt/M. aufgefahren und war nun als Falschfahrer gen Osten unterwegs. Er kam dabei auf dem linken Fahrsteifen dem normalen Verkehr entgegen. Zum Glück war in der Nacht gegen 3:30 Uhr nur wenig Verkehr unterwegs, sodass es zu keinem Unfall mit Unbeteiligten gekommen ist. Der Falschfahrer hingegen fuhr mehrfach gegen die Leitplanke und Warnbaken. Erst an der Anschlussstelle Weimar hielt der Mann vor von der Polizei ausgelegten Stop-Sticks an. Er wurde von der Polizei in medizinische Behandlung übergeben. Da von der ersten Meldung bis zum Stoppen des Fahrzeuges nur gut 20 Minuten vergangen waren, muss der Falschfahrer rund 150 km/h schnell gefahren sein.

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Weitere Berichte der Autobahnpolizei:

4h Vollsperrung nach Unfällen auf der A 4
– Mellingen
Nach zwei Verkehrsunfällen auf der A 4 bei Mellingen war die Autobahn Richtung Dresden gestern Abend für vier Stunden voll gesperrt. Es bildete sich ein bis zu 10km langer Stau. Kurz nach 17 Uhr war zunächst ein 37-jähriger Kleintransporter-Fahrer aus dem Saale-Holzand-Kreis in Folge eines Reifenschadens ins Schleudern geraten, kollidierte dabei mit einem Pkw und mehrfach mit der Leitplanke, bevor der Wagen auf die Seite kippte. Ein 7-jähriges Kind aus Kölleda wurde in dem Pkw leicht verletzt und vorsorglich in das Krankenhaus Weimar gebracht. Der Kleintransporter-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von 27.000,- Euro. Kurz darauf ereignete sich im Stau nach diesem Unfall ein weiterer. Ein 56-jähriger Pkw-Fahrer aus Großbritannien und 40-jähriger Pkw-Fahrer aus Leipzig erkannten das Stauende zu spät und fuhren in zwei weitere Pkw und einen Lkw. Es entstand hier ausschließlich Sachschaden in Höhe von 48.000 EUR.

Kontrolle von Abfalltransporten auf der A 4 (Fotos)
– Drei Gleichen
Gestern Vormittag führte die Kontrollgruppe Schwerverkehr der Autobahnpolizei zusammen mit dem Thüringer Landeskriminalamt, dem Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie und dem Thüringer Landesverwaltungsamt eine Kontrolle von Abfall- und Gefahrguttransporten auf der A 4 am Parkplatz Drei Gleichen durch. Bei den 16 kontrollierten Fahrzeugen wurden kleinere Verstöße der Lenk- und Ruhezeiten, Geschwindigkeitsüberschreitungen und technische Mängel festgestellt. Gravierender hingegen war ein Tanklastzug aus dem Vogelsbergkreis, der als Abfalltransport ausgeschildert war. Transportiert wurde Altöl aus KfzWerkstätten. Spezialisten des Thüringer Landeskriminalamtes untersuchten eine vor Ort genommene Probe des Öls und stellten einen Flammpunkt von 44°C fest. Damit wurde aus dem Abfalltransport ein Gefahrguttransport. Für diesen sind spezielle Tankfahrzeuge und geschulte Fahrer vorgeschrieben. Beides war hier nicht der Fall. Als Konsequenz wurde die Weiterfahrt untersagt und der Lkw sicher auf dem Gelände eines Abschleppunternehmens abgestellt. Hier muss das Öl nun in einen zugelassenen Tanklastzug umgepumpt werden. Das zu erwartende Bußgeld gegen den Auftraggeber beträgt 2.500 EUR.

© Autobahnpolizeiinspektion

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Vier Fahrzeuge beschädigt nach Reifenplatzer
– Heringen
Am Anhänger eines 33-jährigen Lkw-Fahrers aus der Nähe von Kassel platze gestern Abend auf der A 38 kurz vor der Landesgrenze bei Heringen ein Reifen. Reifenteile verteilten sich auf der Fahrbahn. Vier nachfolgende Pkw konnten nicht rechtzeitig ausweichen und wurden beim Überfahren der Reifenteile beschädigt. Eins davon so stark, dass es abgeschleppt werden musste. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 6.500 EUR.

Andrea T. | | Quelle:

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