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Kälte fordert Tribut – Polizei gibt Tipps

Die tiefen Temperaturen im zweistelligen Minusbereich führen derzeit zu zahlreichen eingefrorenen Wasserleitungen. Im Zusammenhang mit einfrierenden Wasserrohren warnt die Polizei vor der großen Brandgefahr, wenn solche Leitungen unsachgemäß aufgetaut oder warm gehalten werden. So kam es in den letzten Tagen zu mehreren Wohnungsbränden im Ilmkreis und im Landkreis Gotha. Hier ergaben die ersten Ermittlungen in den meisten Fällen, dass die Rohre mittels mobilen Heizvorrichtungen bzw. Gasbrennern aufgetaut werden sollten. Offensichtlich ist, dass durch diese technischen Hilfsmittel die Brände verursacht wurden.
Die Polizei rät, die Wasserleitungen von vornherein frostfrei zu halten. Rohre in unbeheizten Räumen sollten nach Möglichkeit abgestellt und entleert werden. Heizkörper jetzt nie ganz abdrehen, auch nicht bei Abwesenheit, beachten Sie die Frostschutzeinstellung.
Falls die Wasserleitung dennoch einfrieren sollte, benutzen Sie auf keinen Fall eine Lötlampe oder anderes offenes Feuer zum Auftauen. Die Hitze dieser Heiz- bzw. Arbeitsgeräte entzündet durch Wärmeleitung oftmals unkontrolliert brennbare Stoffe an anderen Stellen und in Hohlkörpern, wie zum Beispiel Isoliermaterialien oder Fachwerk in älteren Häusern. Benutzen Sie zum Auftauen lieber Heizlüfter, Dampfstrahlgeräte oder heiße Tücher. Heizmatten oder auch Wärmflaschen sind gut geeignet. Man sollte auch beim Einsatz elektrischer Heizgeräte diese nie außer acht lassen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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