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Neue Betrugsmasche im Internet

Gegenwärtig bekommen hunderte, vielleicht sogar tausende Bürger auf ihrem privaten PC-Emails eines vermeintlichen Rechtsanwaltes oder anderer Absender, die jeweils auf Zahlungsrückstände hinweisen.
Die geforderten Summen sind teilweise so hoch, dass die Geschädigten – wohl wissend, dass sie keine offenen Forderungen zu begleichen haben – die Anlage öffnen.
Darin befindet sich nun jedoch keine Rechnung, sondern in der Regel sind diese Anlagen mit sogenannten «Trojanern» versehen, die darauf aus sind, die Rechner der Geschädigten gehörig durcheinander zu bringen.

Die Polizei rät zur Vorsicht!
Sollten Sie auf ihrem Rechner eine solche Mail erhalten haben und sicher sein, keine Bestellung oder Lieferung des angeblichen Absenders erhalten zu haben, dann löschen sie die Email ohne den Anhang zu öffnen.

Strafrechtlich gesehen kann gegen die Versender dieser Spam-Mails kaum vorgegangen werden, da zum einen die Emails über sogenannte Proxiserver geleitet werden, die den Ursprung nicht zurück verfolgen lassen und zum anderen wird seitens der Staatsanwaltschaft die Meinung vertreten, dass es sich beim bloßen Versenden von Emails um eine straflose Vorbereitungshandlung handelt.

Rainer Beichler | | Quelle:

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