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Schneeverwehungen auf der A4

Durch den Deutschen Wetterdienst, wurden für den 29. – 30. Januar starke Schneefälle mit Verwehungen vorausgesagt. Die Verkehrspolizei Gotha reagierte auf den Autobahnen A4 und A71 dementsprechend und bestreifte permanent gefährdete Autobahnabschnitte nach Wetterunbilden.
In den Abendstunden des 29. Januar kam es dann zu Schneeverwehungen auf der A4 von der Anschlussstelle Waltershausen, bis zum Kreuz Erfurt. Trotz der Vorwarnungen durch die Medien, permanenten Einsatz des Winterdienstes und der Präsenz der Polizei kam es in diesem Bereich zu mehreren Verkehrsunfällen, wobei aber nur Blechschäden zu verzeichnen waren.

In den frühen Morgenstunden des 30. Januar ereigneten sich weitere Verkehrsunfälle, wobei insgesamt fünf Personen verletzt wurden.
Der schlimmste Unfall ereignete sich auf der A4 gegen 6.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Gotha und Wandersleben. Der Fahrer eines LKW-Sattelzuges fuhr trotz schneebedeckter Fahrbahn zu schnell, kam mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und kam quer, alle drei Fahrspuren blockierend zum stehen. In Folge krachte eine PKW-Fahrerin in den LKW und wurde leicht verletzt. Auch ein weiterer LKW kam nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und stieß mit dem Sattelzug zusammen. Beide LKW-Fahrer wurden dabei schwer verletzt. Der Fahrer des Sattelzuges musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden, da er bei dem Aufprall in seinem Fahrerhaus eingeklemmt wurde.

Die Autobahn war bis 8.45 Uhr voll gesperrt. Ab 8.45 Uhr konnte eine Fahrspur und um 9.35 Uhr die komplette Fahrspur freigegeben werden.

Dank des dauerhaften Einsatzes des Winterdienstes entschärfte sich vormittags dann die Situation im Bereich der BAB 4. Die Kraftfahrer stellten sich jetzt auf die widrigen Witterungsbedingungen ein, so dass es zu keinen weiteren witterungsbedingten Verkehrsunfällen kam.

Rainer Beichler | | Quelle:

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