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Sinnlose Opfer durch Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

Am letzten Wochenende ereignete sich im Wartburgkreis auf der B 84 zwischen Behringen und Großenlupnitz ein schwerer Verkehrsunfall. Der 27-jährige Fahrer eines Pkw kam ausgangs einer Linkskurve von der Fahrbahn nach rechts ab und stieß frontal gegen einen Baum. Seine gleichaltrige Beifahrerin wurde eingeklemmt und nach ihrer Bergung mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum nach Erfurt geflogen. Hier erlag sie ihren Verletzungen. Beim Fahrer wurde ein Atemalkoholgehalt von 1,15 Promille festgestellt.

Bereits am 9.7.2011 mussten die Beamten der Polizeiinspektion Arnstadt-Ilmenau einen tragischen Verkehrsunfall aufnehmen, bei dem Unbeteiligte Opfer einer Fahrt unter Einfluss von Alkohol wurden. Der 20-jährige Fahrer eines VW Golf verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem SEAT zusammen. In diesem PKW verstarb der Beifahrer noch an der Unfallstelle, die beiden Insassen auf der Rückbank, darunter ein 6-jähriges Kind, mussten mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus geflogen werden. Der Unfallverursacher hatte 1,37 Promille Alkohol im Blut.

Immer wieder müssen Polizeibeamte bei der Aufnahme von Verkehrsunfällen feststellen, dass die Gefahren des Straßenverkehrs massiv unterschätzt werden. Alkohol oder Drogen sind tödliche Begleiter am Lenkrad, denen weder Erfahrung noch vermeintliches Können begegnen können.
Die Beamtinnen und Beamten der Polizei in Arnstadt, Ilmenau, Gotha und Eisenach konnten häufig schlimme Unfälle verhindern, indem Sie fahruntüchtige Verkehrsteilnehmer noch rechtzeitig aus dem Verkehr zogen. In den beiden oben genannten Beispielen waren sie machtlos.
Die Kontrollen werden auch in Zukunft fortgesetzt. Doch viele derartige Delikte bleiben unerkannt und manch einer, der glaubt alles im Griff zu haben, hat einfach nur Glück gehabt. Und mit ihm all die, denen er auf seiner Fahrt begegnet ist.

Verlassen Sie sich nicht auf dieses trügerische Glück! Helfen Sie mit, Fahrten unter Einfluss von Alkohol und Drogen zu verhindern. Ein offenes Wort nach einer Feier, in der Gaststätte oder auf der Disko kann Leben retten und Freunde erhalten.

Rainer Beichler | | Quelle:

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