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Spezialkräfte im Einsatz

Nachdem am 18.08.2016 gegen 10.00 Uhr zwei Mitarbeiterinnen des sozial-psychiatrischen Dienstes des Landratsamtes Schmalkalden-Meiningen einen 49 Jahre alten psychisch labilen Mann an dessen Haus in Brotterode-Trusetal zunächst friedlich antrafen, änderte der Mann nach wenigen Minuten sein Verhalten. Er drohte, im Falle einer Zwangseinweisung in eine Psychiatrie mit ernstzunehmender Gewalt gegen die Frauen und gegen sich selbst. Die Frauen begaben sich unmittelbar danach in Sicherheit, der 49-Jährige verschwand im von ihm allein bewohnten Haus.

Im Rahmen der Amtshilfe führte die Landespolizeiinspektion Suhl mit etwa 35 Polizeibeamten einen Polizeieinsatz durch. Das Ziel des Einsatzes war, den Mann unverletzt in ärztliche Obhut zu bringen. So versuchten speziell im Bereich der Krisenkommunikation ausgebildete Beamte ab 13.45 Uhr durch Ansprache den Mann zu bewegen, das Haus zu verlassen. Da dies trotz lang andauernder Intensität nicht zum Erfolg führte, drangen gegen 17.00 Uhr Spezialeinsatzkräfte in das Einfamilienhaus ein und brachten den Mann unverletzt ins Freie.

Nach einer ärztlichen Untersuchung vor Ort kam er mit dem Rettungswagen in das Klinikum Bad Salzungen. Kameraden der Feuerwehr aus Brotterode-Trusetal unterstützten die Polizei durch Verkehrsregelung.

Andrea T. | | Quelle:

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