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Suche geht weiter – Tornados eingeplant

Die Suche nach dem Vermissten Peter Haft aus dem Bodelschwingh-Hof in Winterstein ging auch am Dienstag weiter. Seit Sonntag 9 Uhr wird der orientierungslose und auf Hilfe angewiesene 57-jährigen Mann vermisst.
Eine groß angelegte Suchaktion von Polizei, DRK, Bergwacht, THW und Feuerwehren lief an. Am Montag waren erneut 130 Frauen und Männer unterwegs. Dabei Einsatzgruppen der Polizei Thüringens, die Feuerwehren aus den Nachbarorten, die Bergwachtbereitschaften, das DRK, der Ortsverband Eisenach des THW und Rettungshundestaffeln der Feuerwehr aus Marlishausen, des DRK Saalfeld und vom ASB-Bad Berka. Gesucht wurde verstärkt in den Gemarkungen Ruhla, Seebach, rund um Winterstein. Die Frauen und Männer gingen durch das Unterholz, schauten unter Büsche, die Hunde versuchten Witterung aufzunehmen. Im Einsatz waren auch zahlreiche Polizeibeamte verschiedener Dienststellen.
Durch das Eisenacher THW wurde kurzfristig ein Landeplatz für den Hubschrauber vorbereitet, der aber nicht benötigt wurde. Die Einsatzzentrale war auf dem Gelände des Bodelschwingh-Hofes eingerichtet. Dort gönnten sich die zwei- und vierbeinigen Helfer auch eine Ruhepause.
Gegen 22 Uhr kam nochmals der Polizeihubschrauber direkt aus Erfurt zum Einsatz, der mit einer Wärmebildkamera das Gelände um die Wohnstätte des Vermissten abtastete. Durch die Polizei wurden erneut alle Räume des Bodelschwingh-Hofes durchsucht. «Wir haben alles Mögliche unternommen. Gebiete mehrfach durchsucht, leider ohne Erfolg», so Einsatzleiter Polizeioberrat Robert Honnacker, Leiter der PI Gotha am Dienstagabend.
Alle Suchmaßnahmen waren bisher erfolglos. Über den Einsatz von Bundeswehr-Tornados wurde ebenfalls nachgedacht, zunächst soll jedoch verstärkt mit dem Polizeihubschrauber und Bodenkräften weiter gesucht werden.
Auch sei die Bevölkerung zur Mithilfe aufgerufen. Zweckdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Auch ein Rettungshund braucht eine Pause
Einweisung durch den Polizeichef

Rainer Beichler |

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