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Unfallflucht mit Beteiligung eines Gefahrguttransporters

Am Montag, dem 07.04.2008 ereignete sich gegen 16.30 Uhr ein Verkehrsunfall auf der A4 mit drei Fahrzeugen, an dem ein Gefahrguttransporter beteiligt war.

Ein Kleintransporter Renault befuhr die linke Fahrspur in Richtung Dresden. Ein unbekannter BMW fuhr in der mittleren, der Gefahrguttransporter auf der rechten Fahrspur.
Der BMW wollte in die linke Fahrspur wechseln, übersah jedoch den dort fahrenden Renault. Dieser musste ausweichen, kam dabei ins schleudern und kollidierte in der weiteren Folge mit dem Auflieger des Sattelzuges. Dieser wurde dabei beschädigt, transportiert wurde ein Verdünnungsgemisch.

Da zuerst angenommen wurde, dass der Auflieger ein Leck habe, wurde der Gefahrgutzug der Gothaer Feuerwehr angefordert. Deshalb machte sich eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Erfurt notwendig.

Nach Inaugenscheinnahme durch die Feuerwehr wurde festgestellt, dass kein Gefahrgut ausgetreten war. Der Sattelzug konnte seine Fahrt aus eigener Kraft bis zur Anschlussstelle Neudietendorf fortsetzen, wo sein Inhalt in ein anderes Fahrzeug umgepumpt wurde. Der Kleintransporter wurde durch einen Abschleppdienst geborgen.

Beide Fahrer blieben unverletzt, der entstandene Sachschaden wurde mit ca. 35000 Euro beziffert.

Die Richtungsfahrbahn Erfurt war für 2,5 Stunden gesperrt.

Der Unfallverursacher verließ unerlaubt die Unfallstelle.

Rainer Beichler | | Quelle:

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