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Warnhinweis zu Betrugsstraftaten

In den vergangen Tagen kam es in Gotha und Arnstadt mehrmals zu Betrugsstraftaten, bei denen die Gutgläubigkeit von älteren Mitmenschen ausgenutzt wurde.

Alle Geschädigten stammen aus dem heutigen Russland oder haben russischsprachige Verwandtschaft.

Genau diesen Punkt machten sich die ebenfalls russischsprachigen Täter zu nutzte: Es begann immer mit einem Telefonat. Ein russischsprachiger Mann, welcher sich als Rechtsanwalt ausgab, forderte Bargeld. Er begründete dies, indem er ein Familienmitglied des Angerufenen beschuldigte, einen Mandanten so schwer verletzt zu haben, dass eine kostspielige Operation notwendig sei. Er drohte damit, dass das Familienmitglied ins Gefängnis muss, wenn er das Geld für die Operation nicht bekommt.

Fast zeitgleich klingelte ein weiterer Täter an der Wohnungstür der geprellten Leute und stand zur Abholung des Geldes bereit. Aufgrund des hohen psychischen Drucks, gaben die Geschädigten zunächst nach und händigten das Bargeld aus.

Der Geldabholer wurde wie folgt beschrieben: er sprach akzentfrei russisch, soll um die 25 Jahre alt und 1,85 Meter groß sein. Er hatte schwarze lockige Haare, trug eine dunkelblaue Jeans und eine schwarze glänzende Jacke. Er nutzte ein rotes NOKIA Klapphandy.

Sollten sie in eine ähnliche Situation kommen, dann öffnen Sie auf keinen Fall die Wohnungstür, sondern betätigen Sie den Notruf der Polizei.

Bei sonstigen Hinweisen zu dem beschriebenen Trickbetrug wenden Sie sich bitte an die Kriminalpolizei Gotha unter der Telefonnummer: 03621/78-1424.

Rainer Beichler | | Quelle:

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