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Wohnhausbrand an der Eisenacher Rennbahn

Am 17.03.2009, gegen 23.30 Uhr, gingen in der PI Eisenach mehrere Notrufe ein, in denen ein Brand in einem viergeschossigen Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen in Eisenach, Rennbahn, mitgeteilt wurde.
Alle elf Hausbewohner konnten sich in Sicherheit bringen. Ein 66-jähriger Mann musste dennoch mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Über die Ursache und die genaue Schadenshöhe kann nach Aussage der Polizei noch keine Aussage getroffen werden. Die Ermittlung zur Brandursache wurde durch die Kriminalpolizei aufgenommen.

Insgesamt waren 34 Kameraden der Feuerwehr im Einsatz. Alarmiert wurden neben der Berufsfeuerwehr Eisenach und der Freiwilligen Feuerwehr Eisenach Mitte auch Wehren aus Stedtfeld, Stockhausen und Stregda.
Als die Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr (darunter Lösch-, Drehleiter- und Tanklöschfahrzeug) um 23.36 Uhr eintrafen, brannte der Balkonvorbau bereits vom Erdgeschoss bis zum Dachgeschoss. Auch auf den Dachstuhl und Innenräume des Hauses hatte das Feuer schon übergegriffen.
Die Feuerwehr löschte gleichzeitig mit zahlreichen Druckrohren und rund 3200 Litern Wasser die Flammen am Balkonvorbau, im Innern des Gebäudes und am Dachstuhl mittels der Drehleiter.

Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Rennbahn zwischen «Grüner Baum» und Kasseler Straße gesperrt werden.

Auch Mittwochmittag ist die Berufsfeuerwehr noch vor Ort.

Oberbürgermeister Matthias Doht informierte sich am Morgen über die Ausmaße des Brandes und über die Situation der betroffenen Bürger.
Durch die Stadtverwaltung werden entsprechende Maßnahmen zu Betreuung der Bürger eingeleitet.

Das DRK Eisenach hatte die Versorgung und Betreuung der Hausbewohner noch in der Nacht übernommen. Für den Betreuungsdienst des DRK galt es die betroffenen Bewohner vorübergehend unterzubringen, zu versorgen und gegebenenfalls Bekleidung zur Verfügung zu stellen. Durch den Kreisbereitschaftsleiter wurde vorsorglich der Sanitätsdienst nachalarmiert. Mit 14 Einsatzkräften und drei Einsatzfahrzeugen war das DRK im Einsatz.
In den Räumlichkeiten des DRK am Rot-Kreuz-Weg wurde in der Nacht eine Notunterkunft für die sieben Erwachsenen und zwei Kinder vorbereitet. Es wird Kaffee gekocht und Feldbetten bereitgestellt. Doch ans Schlafen mag keiner der Betroffenen denken. Zu tief saß der Schreck über das gerade erlebte.
Der Großteil der Evakuierten kommt noch in der Nacht bei Verwandten oder Bekannten unter. Drei Bewohner bleiben über Nacht beim DRK. Um 07.00 Uhr gab es am Mittwoch Frühstück von der Küche des Seniorenheimes Justusstift.

Rainer Beichler |

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