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Zahl der Kfz-Diebstähle sinkt auf den niedrigsten Stand seit 1993

In Deutschland werden immer weniger Autos gestohlen: Im Jahr 2000
waren es 66.927 Fahrzeuge (1999: 74.490), das entspricht einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 10,2 Prozent. Verglichen mit 1993 halbierte sich die Zahl der Kfz-Diebstähle sogar (144.057 Fahrzeuge, Rückgang um 53,6 Prozent).

„Das ist eine gute Entwicklung. Die Zahl der Fahrzeug-Diebstähle ist kontinuierlich auf den niedrigsten Stand seit 1993 gesunken. Dies zeigt, wie erfolgreich konsequente Fahndung und technische Präventionsmaßnahmen sind. Die elektronische Wegfahrsperre zeigt Wirkung. Ihre präventive Wirkung zur Verhinderung von Kfz-Diebstählen ist bewiesen“, sagte Bundesinnenminister Otto Schily.

Bei den auf Dauer verschwundenen Fahrzeugen sei eine ähnlich positive Tendenz zu erkennen. Während 1999 noch 34.127 Fahrzeuge auf Dauer unauffindbar blieben, seien es 2000 nur noch 32.054 Fahrzeuge (minus 6,1 Prozent) gewesen, erläuterte Schily. Das entspreche einem Rückgang von 43,9 Prozent verglichen mit dem Jahr 1993, so der Bundesinnenminister.

„Die Bundesregierung wird wie bisher für einen hohen Fahndungsdruck sorgen. An den deutschen Grenzen müssen Autoschieber weiterhin mit scharfen Kontrollen rechnen“, betonte Schily. Auch im internationalen Rahmen werde sich die Bundesregierung für eine Verbesserung der Zusammenarbeit einsetzen, um das Verschieben in Deutschland gestohlener Fahrzeuge ins Ausland zu unterbinden und die Rückgabe dort sichergestellter gestohlener Fahrzeuge an die Eigentümer
zu erleichtern, sagte der Bundesinnenminister.

Rainer Beichler |

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