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2. Marktplatz für Gemeinnützige und Unternehmen in Planung

Zum zweiten Mal wird in Eisenach ein „Marktplatz für gemeinnützige Organisationen und Unternehmen“ vorbereitet. Er findet am Donnerstag, 8. Oktober, ab 16 Uhr in der Wartburg-Sparkasse, Filiale an der Rennbahn 6, statt.
Aufgerufen sind erneut gemeinnützige Organisationen und Unternehmen, sich für eine Teilnahme an diesem „Marktplatz“ zu melden. Ansprechpartnerinnen sind Heike Apel bei der Freiwilligen-Agentur (Tel. 03691/670249) und Nicole Päsler vom städtischen Sozialamt (Tel. 03691/670432). Anmeldungen sind noch bis zum 31. Mai 2009 möglich.

Als Schirmherr des „Marktplatzes“ hofft Oberbürgermeister Matthias Doht, dass wieder viele Vereine und Unternehmen diese Initiative nutzen. „Tauschen Sie Sachleistungen mit Unternehmen, begründen Sie neue Kooperationen und engagieren Sie sich mit für unsere Stadt“, wirbt der Oberbürgermeister für den „Marktplatz“.

Die „Marktplatz“-Veranstaltung selbst soll eineinhalb Stunden dauern und wird den Organisationen und Vereinen die Gelegenheit bieten, auf Augenhöhe mit Unternehmen Dienst- und Sachleistungen anzubieten und zu tauschen. Dabei geht es keinesfalls um Bitten für Geldspenden, sondern es werden ausschließlich Leistungen vereinbart – Geld ist tabu. Ein Beispiel: Ein Kinder- und Jugendverein organisiert ein Kinderfest für ein Unternehmensjubiläum – im Gegenzug übernimmt das Unternehmen den Fahrtransport für eine Ferienfreizeit des Vereines.

Im vergangenen Jahr fand der „Marktplatz“ zum ersten Mal in Eisenach statt und fand große Resonanz. Die Erwartungen der beteiligten Unternehmen und Vereine wurden weit übertroffen, 60 Vereinbarungen konnten abgeschlossen – und inzwischen auch umgesetzt werden.

Die Initiative „Marktplatz für gemeinnützige Organisationen und Unternehmen“ kommt aus den Niederlanden, wird von der Bertelsmann-Stiftung und Thüringer Ehrenamtsstiftung gefördert. In Eisenach wird die Veranstaltung von der Freiweilligen-Agentur der Evangelisch-Lutherischen Diakonissenhaus-Stiftung Eisenach in Zusammenarbeit mit dem städtischen Sozialamt vorbereitet und umgesetzt.

Rainer Beichler | | Quelle:

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