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3250 Euro in zwölf Suppenterrinen

Mit einem Hammer bewaffnet trafen sich am Dienstag die Mitglieder des Eisenacher Hotelstammtisches. Es galt Suppenterrinen aus Ton zu zerschlagen, sie standen seit Anfang Mai in den Hotels. Es waren besondere Terrinen, sie waren verschlossen und hatten nur einen Schlitz – Spendenbüchsen für die Eisenacher Suppenküche. Es wurde zu einer interessanten Aktion der Eisenacher Hoteliers.
Nun wurden die Tongefäße leider zerschlagen – aber neue stellen sicherlich die Töpfer der Behindertenwerkstatt im Treff 3 wieder her.

Die Aktion stand ganz im Zeichen der Heiligen Elisabeth. Schon über eine längere Zeit haben die Hoteliers die Suppenküche des Diakonieverbundes Eisenach unterstützt. Und so gab es die Idee mit den handgetöpferten Suppenterrinen.
Gäste der Häuser wurden so auf origineller Weise um Spenden gebeten.

Mit Flyern und Postern und einem Spendenkonto wurde die Aktion zusätzlich unterstützt. Auf das Spendenkonto wurden 600 Euro eingezahlt.

Eigentlich wollte man zum Stammtisch wichtige Probleme beraten. Doch schon das erste Zerschlagen eines Gefäßes machte deutlich, es musste viel gezählt werden.

Am Ende waren 3250 Euro in den getöpferten Terrinen. Den Gesamtspendenbetrag von 3850 Euro rundeten die Hoteliers aus Eisenach auf 4000 Euro auf. Zusätzlich waren in den Terrinen noch DM und ein 5000 Forint-Schein.

Der Betrag kommt nun der Eisenacher Suppenküche, die es seit 2005 in der Schmelzerstraße gibt, zu gute.

Rainer Beichler |

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