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Filialen der Wartburg-Sparkasse werden Notinseln für Kinder

«Wo wir sind, bist Du sicher», heißt das Motto der bundesweiten Initiative und derselbe Slogan befindet sich auf dem Notinsel-Aufkleber, der nun auch die Sparkassenfilialen in der Karlstraße, am Karlsplatz, an der Rennbahn, am Nordplatz und in der Lippoldstraße als Zufluchtsorte für in Not geratene Kinder kennzeichnet.

«Für uns als Wartburg-Sparkasse ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir Kindern, die in eine Notsituation geraten, mit einem Fluchtpunkt in unseren Sparkassenfilialen helfen. Dafür stellen wir unsere Räumlichkeiten und Mitarbeiter als erste Ansprechpartner gern zur Verfügung. Wir können den Kindern mit unseren Notinseln belebte, zentral gelegene und vor allem ihnen bekannte Anlaufpunkte bieten. Wir haben alle Mitarbeiter vor Ort persönlich informiert, da man solch ein sensibles wie soziales Thema nicht per Mail oder Rundschreiben kommunizieren sollte. Wenn wir heute mit Beginn der Sommerferien mit den Notinseln im Bereich der Wartburg-Sparkasse an den Start gehen, so haben wir das ganz bewusst heute, aber auch in der Hoffnung getan, dass möglichst kein Kind in eine Notsituation gerät, in der es unsere Notinseln oder die der anderen Notinsel-Partner in Eisenach aufsuchen muss», so das Vorstandsmitglied der Wartburg-Sparkasse Rita Thomas zu den Hintergründen, warum sich die Wartburg-Sparkasse mit allen fünf Filialen in der Stadt Eisenach beim Projekt Notinsel engagiert.

Mit den Sparkassenfilialen konnten seit dem Start des Projektes Ende Mai insgesamt bereits 34 Notinseln in Eisenach eingerichtet werden. Auch die Kinder- und Jugendhäuser der Wartburgstadt tragen bereits den offiziellen Notinsel-Aufkleber. Ziel ist es, bis zum Weltkindertag am 20. September 2008 mindestens 50 dieser Anlaufstellen im gesamten Stadtgebiet zu schaffen. «Jede neue Anlaufstelle, die Kindern Schutz vor Gewalt und Gefahr bietet, trägt ein Stück weit dazu bei, das Leben für die Kinder in unserer Stadt sicherer zu machen», betont Katrin Becker von der Betriebskrankenkasse Aktiv, die die Umsetzung des Projektes in Eisenach koordiniert.

«Um in den Abendstunden und auch am Wochenende eine zusätzliche Erreichbarkeit sicher zu stellen, würden wir uns freuen, wenn sich auch möglichst viele Hotels, Restaurants und Tankstellen an dem Projekt beteiligen.»

Eisenachs Kinderbürgermeisterin Annette Backhaus informierte weiter, dass das Kino «Capitol» auch Kinder-Notinsel werden möchte.

Abends und nachts sind gegenwärtig nur die ESSO-Tankstelle in Eisenach-Ost und das Logotel in der Karl-Marx-Straße als Notinsel vorhanden.

Notinseln können generell alle Unternehmen, Geschäfte und Institutionen werden, die eine Selbstverpflichtung zum Handeln statt Wegsehen unterzeichnen – Einzelhandelsgeschäfte, Banken, Apotheken, Tankstellen, Friseurgeschäfte, Restaurants, Hotels, Bäckereien und Metzgereien ebenso wie städtische Einrichtungen und Betriebe, die für Kinder leicht zugänglich sind.

Interessierte Geschäfte können sich an die BKK Aktiv, Katrin Becker, Tel. 03691-721836, E-Mail: mailto:Katrin.Becker@bkk-aktiv.de wenden.

Klaus Neuendorf befestigt einen Aufkleber an der Sparkassentür

Rainer Beichler |

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