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Johanniter auf der Creuzburg

Zu einem interessanten Vortrag und einer kleinen historischen Ausstellung lud am Dienstag der Kreisverband Wartburg der http://www.johanniter.de/org/juh/org/land/sat/org/wak/wir/leitbild/deindex.htm(Johanniter Unfallhilfe) (JUH) auf die Creuzburg ein.
Detlef Frobel, Leiter der Krankenpflegeschule der Johanniter in Genthin, machte mit den Gästen eine Zeitreise durch die Geschichte der Krankenpflege, der Entwicklung des Johanniterordens und der heutige Johanniter Unfallhilfe.
Ausgangspunkt für den Referenten war die Frage: was passierte, wenn sich ein Urmensch bei der Jagd verletzt hat. Mit vielen Beispielen erläuterte er die Entwicklung der Medizin und der Pflege von Menschen.
Vorgestellt wurde das Berufsbild der Krankenschwester von gestern und heute.
Parallelen zog Frobel auch zur Heiligen Elisabeth, deren 800. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert werde. Elisabeth hat auch auf der Creuzburg gelebt und sei im gewissen Sinne eine Krankenschwester gewesen.

Graf Hubertus v. d. Schulenburg, Vorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Landesverband Sachsen-Anhalt – Thüringen, würdigte die Entwicklung der JUH in den letzten Jahren. Schwerpunkt des Engagements sei dabei immer der Dienst am Menschen.

In eine kleine Ausstellung zeigte einen Fundus an Behandlungsmaterialien aus früheren Zeiten wie Spritzen, Narkosegerätschaften, Verbandsmaterial, Schwesterntrachten. Vergleichen konnte man die Ausrüstung von damals, mit dem heutigen Standard einer professionellen Ausstattung des Pflegepersonals.
Dazu hatten Mitarbeiterinnen der JUH viele interessante Stücke zusammengetragen und danken dafür den Leihgebern.

Rainer Beichler |

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