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Kontaktladen für Jugendliche

Ein Kontaktladen «Betreutes Jugendwohnen» öffnete jetzt in der Georgenstraße 44/46. Der «Laden» des «Diakoniewerk Gotha» sieht sich als eine Nahtstelle zwischen öffentlicher Jugendhilfe und Bewohnern der Stadt. Er will Kontakt- und Anlaufstelle von Betroffenen bzw. Eltern, Jugendämtern sein. Verschiedene Projekte sollen zusätzlich organisiert werden.
Im Juni 1994 begann das Projekt am Ofenstein mit dem betreutem Einzelwohnen mit integrierter Kontaktstelle. Bis jetzt wurden 45 Jugendliche, darunter 27 Mädchen betreut. Über 60 Prozent wurde eigener Wohnraum vermittelt. Schon im Dezember wurde in die Georgenstraße umgezogen, 1995 dann im Haus eine kleine WG geschaffen. Die Wohngruppe hat sechs Plätze für Jugendliche ab 16 Jahren.
Der Bedarf und die Anforderungen stiegen, so wird Jugendlichen geholfen: WG für Jugendliche, Einzelwohnen für Jugendliche, Mutter-Kind-Betreuungen sowie ambulante Betreuungen. Fünf Mitarbeiter hat das Projekt, immerhin wird rund um die Uhr betreut. Bisher war das Büro in einer Wohnung. Jetzt gibt es den Laden als neutrale Anlaufstelle. «Wir wollen Jugendlichen helfen, damit sie sich im Leben zurechtfinden», so Manuela Grimm, vom Kontaktladen. Von den sechs Plätzen in der WG sind fünf belegt.
Das betreute Wohnen ist in Gesetzen klar definiert. Alternativkonzepte gegenüber der bisherigen Heimerziehung waren gefragt. In Zusammenarbeit mit den Jugendämter von Stadt und Landkreis entstand die Wohnform.

Rainer Beichler |

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