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Moderne Technik und menschliche Sorgen

Die Mitarbeiter des St. Georg Klinikum in Eisenach waren überrascht. Mit so vielen Besuchern hatten sie nicht gerechnet. Seit einigen Jahren gab es wieder einmal einen Tag der offenen Türen. Dieses Jahr gab es viele Vereinen und Firmen, die sich im Klinikum zeigten und vorstellten.

So waren im Erdgeschoss alle Plätze belegt. Es gab Informationen über die Selbsthilfegruppen Schlaganfall, Herz und Diabetes, Sanitätshäuser, den Förderverein und das Uni-Klinikum Jena. Alle Bereiche des Klinikums waren gefordert. Und die Gäste kamen mit viel Neugier und Fragen.

Interessant wurde es im OP-Bereich. Der Aufwachraum wurde aus hygienischen Gründen zu einem OP-Schauraum. Ausgestellt waren einige «Werkzeuge» und «Ersatzteile» für die Operationen. Man sah wie die Narkose funktioniert, Kniegelenke vorbereitet werden und wie man mit kleinsten Öffnungen operieren kann.

Aber auch die Sterilisation wurden den Gästen genau erklärt und die genaue Buchführung über die Instrumente. Hinweise zur gesunden Ernährung gab es und zur richtigen Wundversorgung. Auch einen Blick in das frühere Gesundheitswesen konnte man in einen Ausstellung machen.

Für die Kinder wurde ein Kinderfest organisiert. Durch den Regen in das große Festzelt verlegt. Viel Interessantes konnten die Kinder trotzdem erleben. Da wurde gegipst («Allerdingst ohne Krankenschein», betonten die freundlichen Schwestern), gemalt und gebastelt, das Kinder-Bett geschoben …

Gewogen wurde und der Blutzuckerwert ermittelt. Viele Vorträge wurden von den Organisatoren angeboten und von den Besuchern genutzt.

Fazit des Tages: Es war sehr interessant und wissenswert, die Angst vor einem Klinikaufenthalt wurde etwas genommen. Gezeigt wurde, das Personal in der Klinik, ob Arzt, Schwester und Mitarbeiter sind auch Menschen.

Rainer Beichler |

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