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Passen sich die Neugeborenen der Arbeitszeit ihrer Geburtshelfer an?

Im Zeitraum 2000 bis 2007 hätten in Thüringen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik rein rechnerisch durchschnittlich 47 Babys je Kalendertag zur Welt kommen müssen – doch die Statistik zeigt deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Wochentagen.

Am Wochenende wurden weniger Kinder geboren als an den Werktagen wie die tabellarische Übersicht der durchschnittlichen Anzahl der Lebendgeborenen nach den einzelnen Wochentagen im genannten 8-Jahres-Zeitraum von 2000 bis 2007 zeigt:

Montag – 48
Dienstag – 50
Mittwoch – 49
Donnerstag – 49
Freitag – 51
Sonnabend – 41
Sonntag – 39

Nur 39 ‚Sonntagskinder‘ – dafür 51 kleine Thüringer, deren Geburtstag auf einen Freitag fällt. Ob das nur ’natürliche‘ Ursachen hat?

Entsprechend hielten sich die Neuankömmlinge auch an den Feiertagen zurück. Nur 40 ‚wählten sich‘ zu ihrem Geburtstag einen der Osterfeiertage und 35 jeweils den Heiligen Abend bzw. einen der beiden Weihnachtsfeiertage. Den letzten Tag des Jahres nutzten im betrachteten Zeitraum 35 neue Erdenbürger und 35 wollten am ersten Tag des Jahres ins Leben starten.
Relativ unbeeindruckt waren die künftigen Neuerdenbürger im genannten Zeitraum auch vom Muttertag. Nur 38 Kinder erblickten an diesem zweiten Sonntag im Mai das Licht der Welt.

Rainer Beichler | | Quelle:

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