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 | Bildquelle: Paul-Philipp Braun

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Bildquelle: Paul-Philipp Braun

Seit mehr als zehn Jahren haben sie offene Arme

«Seit vielen Jahren schon sind Sie ein wichtiger und absolut verlässlicher Partner für das Jugendamt unserer Stadt. Heute wird es einmal Zeit, dass wir Ihnen auch ganz offiziell danke dafür sagen», freute sich am heutigen Donnerstagabend Eisenachs Oberbürgermeisterin, Katja Wolf (Linke). Sie war es nämlich, die den Ehepaaren Ursula Scherrmesser-Stumpe und Jürgen Stumpe sowie Karola und Werner Sputh die Ehrenmedaille der Stadt Eisenach verlieh.

Seit 1999 beziehungsweise 1996 setzen beide Familien sich für Kinder in Eisenach ein und haben zusammen bereits 41 Pflegekindern ein Zuhause geboten. «Das sind ganze zwei Schulklassen voll», berichtete OB Wolf, die in einer kurzen Rede ihre persönliche Bewunderung für die Tätigkeit der Pflegeeltern aus.
Auch Carmen Waldhelm vom städtischen Jugendamt freute sich über die Ehre, die den Familien am Donnerstag zu Teil wurde. «Es ist keine einfache Aufgabe, die die Familien da erfüllen müssen. Aber sie tun es mit aller Leidenschaft und Liebe. Und das schon seit über zehn Jahren», erklärte Waldhelm in einem Grußwort, das sie anlässlich der Vergabe hielt.

«Ehrenmedaille der Wartburgstadt Eisenach» lautet die Umschrift, welche die güldene Medaille ziert und die sich die Ehepaare ab sofort, nebst der Ehrenurkunde für «besondere Verdienste und persönlichen Einsatz um das Wohl der Stadt Eisenach», zuhause ausstellen kann.
Auch in das Goldene Buch der Stadt durften sich die Paare beim heutigen Empfang im Rathaus eintragen.
«Trotz aller Würdigungen, die wir hier erhalten muss aber trotzdem gesagt werden, dass es uns noch viel lieber wäre, wenn man gar keine Pflegefamilien bräuchte, weil es jedem Kind schon zuhause gut gehen würde», sagte Werner Sputh nach dem Eintrag in das goldene Buch.

Urkunden und Medaillen erhielten die Ehepaare von OB Wolf und Carmen Waldhelm vom Jugendamt.

Foto: ©Paul-Philipp Braun

Voller Stolz präsentierten Ursula Scherrmesser-Stumpe und Jürgen Stumpe ihre Medaille.

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Paul-Philipp Braun |

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