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Serviceclub sammelte für Überlebenskisten

Am 3. Adventswochenende teilten sich die Jugendorganisation von Rotary, der Rotaract Club Eisenach, zusammen mit dem Rotary Club Eisenach einen Verkaufsstand vor dem Eisenacher Rathaus.
Am Samstag verkauften die Rotaracter um Präsidentin Amelie Bock Glühwein, Plätzchen und belegte Brote.
Der Erlös des Weihnachtsmarktes soll für die Finanzierung einer ShelterBox verwendet werden. Eine solche Box war dann auch neben dem Stand zu besichtigen.

Am Sonntag standen dann die Rotarier auf dem Markt. Traditionell gab es Glühwein, Kaffee, Plätzchen, Stollen, Fettbrote, etc. Der Erlös der Rotarier wird aufgeteilt, es sollen die bereits in Eisenach und Gerstungen laufenden Projekte „Migrantinnen lernen lesen und schreiben“, Eisenacher Kinder unterstützt und die Anschaffung einer weiteren ShelterBox voran getrieben werden. Zusammen mit dem Partnerclub RC Liverpool-Garston hat der Rotary Club Eisenach bereits zwei Boxen finanziert.

Die ShelterBoxen mit ihren 150 Einzelteilen gibt es sein nunmehr sieben Jahren. Sie sind für Sofortmaßnahmen im Katastrophenfall gedacht. Die Idee entsprang damals im südenglischen Rotary Club Helston-Lizard. Die Kosten für die Box: 750 €, inklusive Logistik und Transport. Die 58 kg schwere Liste beinhaltet alles, was bis zu 10 Menschen in einer Soforthilfe dringend benötigen: Ein Dach über dem Kopf, in Form eines leicht aufzubauenden Zeltes, Kochgeschirr, Handwerkszeug, Schlafsäcken, Regenponchos, Kocher, chemische Wasseraufbereitung, Müllsäcke.

Und so funktioniert es: Bei einem Notruf werden in die in Südengland vorgehaltenen Kisten durch erfahrene und geschulte Helfer (ShelterBox Response Team) fertig gepackt und in das Krisengebiet geschickt. Über 5000 ShelterBoxen werden in Helston vorgehalten. Durch das weltweite Rotary-Netzwerk können die Boxen schnell vor Ort gebracht und Menschen geholfen werden.

Rainer Beichler | | Quelle:

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