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 | Bildquelle: © Redaktionsbuero HAHN / ADAC Rallye Masters

Beschreibung:
Bildquelle: © Redaktionsbuero HAHN / ADAC Rallye Masters

ADAC Rallye Masters: Gaßner gewinnt an der Wartburg

• Hermann Gaßner gewinnt Herzschlagfinale gegen Ron Schumann
• Ron Schumann schiebt sich auf Rang zwei der Gesamtwertung
• Opel Junior Marijan Griebel gewinnt Division 5

Bei der ADAC Cosmo Rallye Wartburg (06. – 07. August 2016) wurde der siebte von zehn gemeinsamen Läufen zum ADAC Rallye Masters und der DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) ausgetragen. Hinter dem Gesamtsieger Armin Kremer (Severin) im Skoda Fabia R5 waren Hermann Gaßner Senior (Surheim) und Co-Pilotin Jasim Noll (Hungen) im Mitsubishi Lancer auf dem sechsten Gesamtrang das schnellste Team aus dem ADAC Rallye Masters. Die Entscheidung über den Sieg fiel aber erst auf der letzten Wertungsprüfung (WP) in einem wahren Herzschlagfinale. Mit einem Schlussspurt schob sich Gaßner in der letzten WP an den bis dahin führenden Markenkollegen Ron Schumann / Stefan Weigel (Limbach-Oberfrohna / Markersbach) vorbei. Nach 18 WP über 120,76 Kilometer und einer Fahrzeit von 1:13:33,5 Stunden trennten die beiden Teams im Ziel die Winzigkeit von 0,6 Sekunden. Mit dem sechsten Divisionssieg in Folge baute Gaßner seinen Vorsprung in der Masters-Wertung mit den maximal möglichen 150 Punkten weiter aus. Schumann schob sich auf Rang zwei (102), den dritten Platz belegt nun Hermann Gaßner junior (Surheim) im Toyota GT86 R3 mit 97 Zählern. Die vollständigen Punktestände, News und Hintergrundinformationen zum ADAC Rallye Masters gibt es unter www.adac.de/rallye-masters sowie im ADAC Rallye-Hub (www.adac.de/rallyehub) im Internet. Das Geschehen bei der ADAC Cosmo Rallye Thüringen ist in einer Woche bei TV-Partner Sport1 zu sehen – im DRM-Magazin am Samstag, 13. August ab 12:30 Uhr.

Um im ADAC Rallye Masters für die Teilnehmer mit den verschiedensten Fahrzeugen vom leistungsstarken Allrad-Boliden bis zum kleinen Citroen DS3 R1 eine Chancengleichheit zu ermöglichen, werden die Punkte in fünf leistungsgerecht eingeteilten Divisionen vergeben. Die Teilnehmer mit den höchsten Punktzahlen in ihren jeweiligen Divisionen werden dann in der Gesamtwertung aufgeführt. Wie groß die Chancengleichheit ist belegt, dass in den Top-Ten der Gesamtwertung Vertreter aus allen Divisionen zu finden sind.

In der Division 2 für die starken Turbo-Allradler musste Lokalmatador Raphael Ramonat seinen Mitsubishi Lancer schon in der ersten WP abstellen. Sein Markenkollege Ron Schumann sprang in die Bresche und setzte sich vor Divisions-Dauersieger Hermann Gaßner. Youngster Schumann verteidigte seine Führung bis zur letzten Prüfung. Kurz vor dem Ziel sagte er:

Mir war klar, dass ich um Hermann (Gaßner) zu schlagen von Beginn an attackieren musste. Ich genieße es, vor ihm zu sein, denn er ist mit seiner Konstanz und Schnelligkeit schon ein Vorbild für mich.

Auf der letzten WP schob sich Gaßner dann noch um die Winzigkeit von 0,6 Sekunden vorbei.

Als wir immer mehr aufschließen konnten, mussten wir es noch versuchen, sagte Gaßner. Wichtig war die Zielankunft, aber so ganz kampflos wollte ich den Sieg dann doch nicht hergeben.

Der Sieg in der Division 3 ging an Sven Karpa / Katharina Heß (Etterwinden / Reurith) im BMW M3. Ein Favorit konnte nicht starten: Ein Defekt beim Shakedown am Porsche 911 GT3 von Vorjahressieger Ruben Zeltner zwang den amtierenden Rallye-Meister zur vorzeitige Abreise. Den zweiten Platz belegten Dr. Ulf Linnbach und Ehefrau Nicole im Porsche 911 GT3. Mit Rang drei konnte das norddeutsche Ehepaar Timo Grätsch / Alexandra Gawlick (Handewitt) im BMW M3 ihre Führung in der Divisionswertung weiter ausbauen.

Am Samstag konnten wir noch mit an der Spitze kämpfen, durch einen Fehler am frühen Sonntag riss dann der Kontakt ab. Da hieß es nur noch, den dritten Platz sicher ins Ziel zu retten, erläuterte Grätsch.

In der Division 4 waren Philipp Knof / Anne Katharina Stein (Wülfrath / Wutha-Farnroda) im Citroen DS3 R3T das schnellste Team. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport schob sich mit dem Erfolg dicht an Divisionsleader Hermann Gaßner junior (Surheim), der im Toyota GT86 R3 diesmal auf Rang zwei landete. In der Masters Gesamtwertung belegen sie nun die Plätze drei und vier.

Die Division 5 wurde dominiert von Marijan Griebel (Hahnweiler), der gemeinsam mit Co-Pilot Stefan Kopczyk (Heilbronn) im Opel Adam R2 diesen Einsatz als Test für den Start beim deutschen WM-Lauf bei der ADAC Rallye Deutschland in zwei Wochen nutzte.

Oberstes Ziel war es den eigenen Teamkollegen zu schlagen und die Division zu gewinnen, beides ist geglückt, freute sich Griebel im Ziel.

Sein Teamkollege aus dem ADAC Opel Rallye Junior Team Julius Tannert (Lichtentanne) und seine Luxemburger Co-Pilotin Jennifer Thielen belegten Rang zwei der Division. Großes Pech hatten Konstantin Keil / Stefanie Fritzensmeier (Niestetal / Bielefeld), die ihren Skoda Fabia R2 nach Problemen mit der Drosselklappe vorzeitig abstellen mussten. So verloren sie wichtige Punkte für einen möglichen vierten Divisionsrang und rutschten in der Tabelle von Platz zwei auf Rang sechs ab.

Den Sieg in der Division 6 holten sich Rigo Sonntag / Karsten Schneider (Mülsen / Zwickau) in ihrem Honda Civic. Sie schoben sich damit in die Top-Ten der Gesamtwertung. Mit Rang zwei sicherten sich Tobias Just / Marc Buhman (Burgpreppach / Sandhausen) zudem im Citroen DS3 R1 vorzeitig den Sieg in der R1-Wertung der Citroen Racing Trophy. Die Youngster des ACAC Nordbayern sind zudem Führende in der heiß umkämpften Divisionswertung.

Es ist einfach cool, als Neueinsteiger unsere Division im Masters anzuführen, sagte Just.

Das DRM-Magazin von TV-Partner SPORT1 bringt eine Woche nach der ADAC Cosmo Rallye Wartburg noch einmal die Action frei Haus. Das 30-mimütige Magazin wird am Samstag, Samstag, 13. August ab 12:30 Uhr ausgestrahlt.

© Redaktionsbuero HAHN / ADAC Rallye Masters

Foto: © Redaktionsbuero HAHN / ADAC Rallye Masters

Foto: Sieg im Herzschlagfinale: Hermann Gaßner im Mitsubishi Lancer

ADAC Rallye Masters 2016 – Zwischenstand nach 7 von 10 Läufen
Pos. – Team – Fahrzeug – Div. – Punkte
1. – Gassner sen., Hermann / Thannhäuser/Noll – Mitsubishi Lancer Evo 8 – D2 – 150
2. – Schumann, Ron / Weigel, Stefan – Mitsubishi Lancer Evo 7 – D2 – 102
3. – Gassner jun., Hermann / Mayrhofer, Ursula – Toyota GT86 R3 – D4 – 97
4. – Knof, Philipp / Stein, Anne Katharina – Citroën DS3 R3T – D4 – 93
5. – Just, Tobias / Buhmann, Marc – Citroën DS3R1 – D6 – 88
6. – Keil, Konstantin / Hosse/Fritzensmeier – Skoda Fabia R2 – D5 – 86
7. – Sonntag, Rigo / Schneider, Carsten – Honda Civic – D6 – 75
8. – Rinke, Jonas / Brunken/Föhner – Suzuki Swift – D6 – 73
9. – Knacker, Nico / Hanak, Thomas – Citroën DS3 R1         D6         68
10. – Mohe, Carsten / Hirsch, Alexander – Renault Clio R3T – D4 – 65

ADAC Cosmo Rallye Wartburg (06.-07.08.2016)
Endstand nach 18 Wertungsprüfungen (120,76 Kilometer)
1. – Armin Kremer / Pirmin Winklhofer (Severin / Pocking) – Skoda Fabia R5, Div. 1 – 1:10:19,7.
2. – Christian Riedemann / Lara Vanneste (Sulingen / Belgien), Peugeot 208 T16 R5, Div. 1 + 0:28,2 Minuten.
3. – Dominik Dinkel / Christina Kohl (Rossach / Tiefenbach), Skoda Fabia S2000, Div. 1 + 2:17,9 Minuten.
4. – Rashid Alketbi / Karina Hepperle (Dubai / Herschbach), Ford Fiesta R5, Div. 1 + 2:23,5 Minuten.
5. – Abdulaziz Al-Kuwari / Kilian Duffy (Quat / IRL), Skoda Fabia R5, Div. 1  + 2:29,9 Minuten.
6. – Hermann Gaßner sr. / Jasmin Noll (Surheim / Hungen), Mitsubishi Lancer, Div. 2 + 3:13,8 Minuten.*
7. – Ron Schumann / Stefan Weigel (Limbach-Oberfrohna / Markersbach) Mitsubishi Lancer, Div. 2 + 3:14,4 Minuten.*
8. – Peter Corazza / Jörn Limbach (Oelsnitz / Emsleben), Mitsubishi Lancer R4, Div. 1 + 4:01,4 Minuten.
9. – Philipp Knof / Anne Katharina Stein (Wülfrath / Wutha-Farnroda), Citroen DS3 R3T, Div. 4 + 4:04,3 Minuten.*
10. – Marijan Griebel / Stefan Kopczyk (Hahnweiler / Heilbronn), Opel Adam R2, Div. 5 + 4:20,6 Minuten.*

*) Teams, die zum ADAC Rallye Masters gewertet werden.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Minderheit?

    Und im nächsten Jahr veranstalten wir zur Abwechslung mal einen autofreien Sonntag, statt Geschwindigkeitsfanatiker mitten durchs FFH-Gebiet brettern zu lassen.

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