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Christoph Jauernik, im zweiten Jahr Coach des THSV Eisenach in der 2. Handballbundesliga | Bildquelle: © Frank Arnold • sportfotoseisenach / ThSV Eisenach

Beschreibung: Christoph Jauernik, im zweiten Jahr Coach des THSV Eisenach in der 2. Handballbundesliga
Bildquelle: © Frank Arnold • sportfotoseisenach / ThSV Eisenach

Auf uns wartet eine sehr anspruchsvolle und zugleich motivierende Aufgabe

Der ThSV Eisenach vor dem ersten Heimspiel der Saison: Nachgefragt bei  Eisenachs Trainer Christoph Jauernik

Der Saisonauftakt war dem ThSV Eisenach mit dem 24:20-Derbysieg beim EHV Aue gelungen. Zum ersten Heimspiel der Saison erwarten die Wartburgstädter am Samstag, 02.09.2017 um 19.30 Uhr mit der HSG Nordhorn-Lingen, die mit einem 26:19-Heimerfolg über die HG Saarlouis startete und zu den heißen Anwärtern auf Spitzenplätze der Liga zählt.

Vor der Partie sprachen wir mit Christoph Jauernik, dem Coach des ThSV Eisenach
Ein Auftakt nach Maß, der Derbysieg. Was war in Aue gut, auf dem sich aufbauen lässt? Wo sehen Sie Schwachstellen, die es auszumerzen gilt?
Bis zur Endphase unterliefen uns wenige technische Fehler. Das war gut. In der Summe konnten wir auch eine gute Angriffseffektivität konstatieren. Wir sind diszipliniert mit dem Ball umgegangen. In der Endphase, in doppelter Unterzahl, haben wir ein noch besseres Endergebnis vergeigt. Dieser Derbysieg war für uns ein wichtiger Saisonauftakt.

Im Aufstiegscheck der 2. Handballbundesliga fehlt unter den ersten sechs Anwärtern der ThSV Eisenach. Wurmt Sie das?
Unabhängig jedweder Expertenmeinungen haben wir unser eigenes Saisonziel definiert. Und das ist – mit einem Platz unter den ersten Sechs – sehr ambitioniert! Wir werden alles dafür tun, um dieses zum Ende der Saison zu erreichen, Das erste Heimspiel soll ein wichtiger Schritt hierzu sein. Dass uns externe Beobachter nicht zu den Anwärtern für vordere Plätze sehen, motiviert uns zusätzlich. Wir gesagt, wir schauen auf uns, verfolgen unser ambitioniertes Ziel. Unbeeindruckt von der HBL-Einschätzung, das eingespieltere Mannschaften ganz vorn einkommen.

Wie würden Sie das aktuelle Team der HSG Nordhorn-Lingen charakterisieren?
Das Team aus der Grafschaft gehört stets zu den Spitzenteams! Eine starke 6:0-Abwehr gehört zu den Markenzeichen. In der Vorsaison wurde in gewissen Phasen aber auch mit einer 5:1-Abwehr operiert. Die HSG Nordhorn-Lingen hat, das hat die Vorsaison bewiesen, sehr viele unterschiedliche Auslösehandlungen in petto, also viele eingeschliffene Abläufe. Über Jahre demonstriert die HSG Nordhorn-Lingen ein stabiles Auftreten. Personell wurde sich punktuell verstärkt. Neuzugang Philipp Vorlicek ließ mit 6 Toren im ersten Ligaspiel gleich aufhorchen. Auf uns wartet im ersten Heimspiel der Saison eine sehr anspruchsvolle und zugleich motivierende Aufgabe.

In der Vorsaison konnte der ThSV Eisenach beide Spiele gegen das Team aus der Grafschaft siegreich gestalten. Wie gehen Sie die Neuauflage des Aufeinandertreffens an?
Die beiden Siege der Vorsaison sind Geschichte. Darüber muss bei allen Spielern Klarheit herrschen. Die Karten werden in dieser Spielzeit neu gemischt; so auch an diesem Wochenende! Fakt auch, wir brauchen uns nicht zu verstecken. Wir arbeiten hart und intensiv. Wir müssen in die Nahtstellen der Abwehr gehen und effektiv abschließen. Ebenso wichtig, gutes Zurücklaufen. Die HSG Nordhorn-Lingen ist für gutes Gegenstoßspiel über beide Außen (Lasse Seidel und Yannick Fraatz) und über die zweite Welle bekannt. Das müssen wir zumindest kontrollieren.

Mit dem Aufgebot vom 24:20-Erfolg beim EHV Aue?
Wir werden voraussichtlich mit dem Kader der Vorwoche in das erste Heimspiel gehen. Unser Kooperationspartner HSV Bad Blankenburg spielt erst am Sonntag, sodass der mit einem Zweitspielrecht ausgestattete Keeper Sebastian Brand bei uns mit im Aufgebot steht.

Andrea T. | | Quelle:

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