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Auto funktionierte, Team war Klasse, Reifen platt

Zum Glück war die Teilnahme an der 28. ADAC-Rallye «Auf nach Melsungen» für das Eisenacher Motorsport-Team Lars Anders und Andreas Busch auf ihrem Mitsubishi Evo 6.5 nur ein Test. «Das Auto lief perfekt und auch mit Andreas gab es keine Kommunikationsprobleme. Es passte alles», so Pilot Lars Anders am Tag nach der Rallye. Trotzdem erreichte das Team das Ziel nicht. Vor der 6. Wertungsprüfung (WP) kam das Aus. Ein Reifenschaden auf der 3. WP brauchte das einzige Reserverad auf. Nun hatte man aber in der nächsten Prüfung noch einen schleichenden Plattfuß (vorne rechts).
Eigentlich bestand die Rallye im Hessischen aus drei Rundkursen, die jeweils zweimal befahren wurden. Diese hatten mehr von einem klassischen Rundstreckenrennen.
Es war jedoch eine Rallye 200 (gesamt bis 200 km und rund 113 km auf sechs WP). Service und Reifenwechsel waren verboten. Doch die Prüfungen 3 und 6 hatten es in sich: 4,5 Kilometer bei Rhünda in einem Steinbruch mit fast 3 Kilometern scharfkantigem Schotter. Eigentlich ist es üblich hier zuvor auf spezielle Schotter-Reifen zu wechseln, um Schäden zu verhindern. So musste die beiden Fahrer einen Reifen (Felge und Reifen waren total zerstört) in der WP wechseln. Das Service-Team (Manfred Kretzschmar, Mike Stein und Sven Macholdt) war zur Untätigkeit verdammt.

Sieger der Rallye wurden Carsten und Michaela Alexy aus Rotenburg mit ihrem Audi Quattro S2. Von den 75 gestarteten Teams sahen 55 das Ziel.
Auf dem 48. Rang landete die Wartburg 353 W-Besatzung Alexander Ley/Christian Reißig (Mosbach/Eisenach) als beste Vertreter der Wartburgregion.
Spannend war die 9. Historic Rallye, die vor den Rallye-Boliden an den Start gingen. Hier siegte das Team Manuel Dodt/Janna Mehler (Kiel) im 35 PS starken Fiat 500.

Rainer Beichler |

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