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Bürgermeisterin verabschiedet Rennsteig-Nonstop-Wanderer

Den gesamten Rennsteig und den Frankenweg ohne Schlafpause bewandern – das hat sich Thorsten Hoyer vorgenommen. Der 43-jährige Erfurter startete in Hörschel zu seiner Tour. In Eisenach begrüßt wurde er von Bürgermeisterin Ute Lieske und der Geschäftsführerin der Eisenach-Wartburgregion Touristik GmbH, Monika Dombrowsky.

Von Hörschel, wo er startete, bis ins bayerische Kulmbach wird er insgesamt 60 Stunden am Stück unterwegs sein, unterbrochen lediglich gelegentlich, um zu Rasten. Begleitet wird er dabei von zwei Journalisten. Zu Eisenach hat er eine besondere Beziehung – nicht zuletzt, weil er auf der Wartburg geheiratet hat.

Rund 260 km ist der Weg bis Kulmbach, dort wird er seine Sammelbüchse aufstellen und hofft auf viele Spenden.

Torsten Hoyer hat bereits mehrere solcher Nonstop-Touren absolviert. Er bewanderte das isländische Hochland und überquerte 2010 die Alpen. Seine Erfahrungen hat er in einigen Wanderführern niedergeschrieben. Sein Buch über den Rennsteig will er nach seiner Reise aktualisieren. Gegenwärtig arbeitet er an einem Buch über die «Via Regia».

«Warum das Ganze? Weil ich ausprobieren möchte wie weit eine Nonstop-Wanderung gehen kann und weil ich mit meinen Aktionen bereits seit einigen Jahren für das Malaika-Projekt engagiere», so der Wanderer, Buchautor und Betiebswirt.

Bei seinen Aktionen sammelt er Geld für gemeinnützige Zwecke. Bei der Rennsteig-Wanderung bittet er um Spenden für den gemeinnützigen Verein «Malaika», der sich in Kenia um Waisen kümmert, deren Eltern an Aids gestorben sind. Mit dem Geld sollen Häuser gebaut werden, überdies wird den Kindern Schulbildung und medizinische Betreuung ermöglicht.
Ute Lieske und Monika Dombrowsky schlugen Thorsten Hoyer vor, im nächsten Jahr auf dem Lutherweg zu wandern.

Rainer Beichler |

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