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Christoph Jauernik (li.)und Hannes Iffert, aus dem Kreisläufertrio der Wartburgstädter | Bildquelle: © Frank Arnold • sportfotoseisenach / ThSV Eisenach

Beschreibung: Christoph Jauernik (li.)und Hannes Iffert, aus dem Kreisläufertrio der Wartburgstädter
Bildquelle: © Frank Arnold • sportfotoseisenach / ThSV Eisenach

Da gibt es kein Gezeter, wir müssen das Heimspiel gegen den VfL Eintracht Hagen gewinnen

Im Interview: Christoph Jauernik, Coach des ThSV Eisenach
Der im Tabellenkeller verharrende ThSV Eisenach peilt im 7. Heimspiel der Saison den 1. Heimsieg an, wenn am Samstag, 18.11.2017 um 19.30 Uhr der VfL Eintracht Hagen zum fälligen Punktspiel in der Werner-Aßmann-Halle erwartet wird.

Wir sprachen mit Christoph Jauernik, dem Trainer der Wartburgstädter:
„Ob es die Trendwende war, werden erst die nächsten Spiele zeigen“, sagten Sie nach dem 32:27-Erfolg beim HC Rhein Vikings. Es folgte das 0:4-Punkte-Doppelspiel-Wochenende. Wo haperte es?
Am Wochenende haben wir es wieder gesehen, Kleinigkeiten waren entscheidend. In der Partie gegen den HSC Coburg haben wir uns das Leben durch eine schlechte Startphase mit Fehlern im Angriff, bestraft durch das Gegenstoßspiel über Florian Billek, selbst schwer gemacht, sind deutlich in Rückstand geraten. Danach haben zu unserem Spiel gefunden, trafen zum Ende der ersten Halbzeit zum Anschlusstreffer. Matthias Gerlich war gut drauf, musste vorzeitig vom Parkett. Letztlich unterlief uns vielleicht der eine Fehlwurf mehr, unterlief uns der eine technische Fehler mehr als der HSC Coburg. Ähnlich war es in der BallsportArena Dresden. Ich habe ein sehr ausgeglichenes Spiel gesehen, mit beiderseits viel Variabilität in Angriff und Abwehr. Unser 7:6-Spiel war sehr erfolgreich. Der Keeper des HC Elbflorenz  wurde im Finish ein Faktor, parierte den einen Ball mehr. Die Rekordkulisse sah, wie es auch Christian Pöhler, der Coach der Sachsen, betonte, ein sehr gutes Zweitligaspiel. Das wir letztendlich verloren haben.

Das erfolgreich praktizierte 7:6-Überzahlspiel schlug sich in Dresden nicht in Punkten nieder. Das lag aber wohl nicht ausschließlich am vorzeitigen Aus für Duje Miljak?
Die dritte Zeitstrafe für Duje Miljak war nicht ausschließlich schuld, aber ein ausschlaggebender Punkt.. Wie erwähnt, die eine oder andere erfolgreiche Parade der Dresdener Keeper im Zusammenspiel mit der Abwehr ließ die Waage ausschlagen. Die Würfe nach gut herausgespielten Torchancen waren richtig, landeten aber eben nicht im Kasten.

Der unumstößliche Fakt, nach 1/3 der Saison hat Ihre Mannschaft ganze 4 Punkte aufzuweisen. Ein kleines Resümee zu den ersten 13 Spieltagen?
Nur 4 Zähler auf der Habenseite, das ist der unumstößliche Fakt. Da gibt es nichts herum zu deuteln. Es waren überwiegend Kleinigkeiten, die uns den Weg zu Punkten verbauten. Natürlich, wir hatten auch Spiele, in denen wir die schwächere Mannschaft waren, der Kontrahent mehr Substanz vorzuweisen hatte. Ich denke da an das Auswärtsspiel bei HBW Balingen-Weilstetten und das Heimspiel gegen den Bergischen HC. In den anderen Begegnungen hatten wir die Möglichkeit, das Ruder herumzureißen. Ich betone es erneut, es gab nicht die eine alleinige Sache, die uns den Erfolg verwehrte. Mal war es die eine Torwartparade bei den Gästen mehr, mal der eine technische Fehler mehr bei uns, mal eine Zeitstrafen, die das Pendel gegen uns ausschlagen ließ. Am Ende hat uns das Momentum gefehlt, um die ausgeglichen Spiele zu gewinnen. Das setzt sich natürlich in den Köpfen der Spieler fest. Die Tabelle schlägt uns ins Gesicht.

Letztendlich sind nur die Punkte ausschlaggebend. Sie unterstreichen es immer wieder. Ihr Manager Karsten Wöhler will bis zum Jahreswechsel in „ruhiges Fahrwasser“.  Also müssen Punkte her. Wie wollen Sie das mit Ihrer Mannschaft erreichen?
Wir müssen es schaffen, ausgeglichene Spiele letztendlich für uns zu entscheiden. Ganz wichtig, die grundlegenden Absprachen müssen eingehalten werden. Wir müssen unseren Fahrplan konsequent durchziehen. Wir müssen, ich ging bereits bei den vorherigen Fragen darauf ein, in den Kleinigkeiten besser werden. Der Ball muss rein gehen, ein Ball mehr muss in der Abwehr erobert werden, wir brauchen die eine Torhüterparade mehr. Dann wird sich die Waage zu uns neigen.

Ist das Heimspiel gegen Eintracht Hagen für den ThSV Eisenach nicht das Schicksalsspiel?
Es ist ein ganz wichtiges. Keine Frage! Da gibt es kein Gezeter, wir müssen das Heimspiel gegen den VfL Eintracht Hagen gewinnen. Die Mannschaft und ich sind optimistisch, dass uns dies gelingt!  Wir wollen an die siegreich beendeten Punktspiele beim EHV Aue und beim HC Rhein Vikings anknüpfen. Nach dem anvisierten Sieg folgen freilich weiter ganz wichtige Spiele!

Wie und mit welchem Personal gehen Sie in die Partie?
Marcel Niemeyer hat das Training wieder aufgenommen. Voraussichtlich steht uns der gesamte Kader zur Verfügung. Eine gute Abwehr über die Gesamte Distanz soll den Grundstein legen. Wir werden versuchen, wie in jedem Spiel, uns mit dem Anpfiff präsent zu zeigen. Wir müssen uns an die vorgegebene taktische Marschroute halten, diese engagiert umsetzen. In Angriff und Abwehr.

Andrea T. | | Quelle:

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