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Ehrenamtliche organisierten ATP-Challanger

Mitglieder des Tennisclubs Blau-Weiß Eisenach waren beim ATP-Challanger-Turnier 2000 an allen Ecken zu finden, sei es beim Einlass, in der Turnierleitung, beim Saubermachen, Platzbauen, im Pressebüro oder in der Küche. Über 100 Ballkinder und Linienrichter halfen mit.
Den rund 5000 Besuchern im Tennispark Johannistal wurde Weltklassetennis geboten. Nach neun Tagen war Jan Frode Andersen der glückliche Sieger der 8. Wartburg-Open. «Ich habe mich in Eisenach wohl gefühlt. Und wenn ich nächstes Jahr nicht in Wimbledon spiele komme ich wieder», so der Norweger. Er bezwang in zwei Sätzen den Brasilianer Francisco Costa. Das Doppel ging nach Brasilien. Daniel Melo und Alexandre Simoni bezwangen Abaroa (Mex) und Crichton (Australien).
Und etwas von Wimbledon hatte Eisenach, es gab frische Erdbeeren und Shake. Über 100 Kilo Erdbeeren wurden von den Damen des Vereines verarbeitet. Doch auch der Bespannservice hatte viel zu tun, mehr als 100 Schläger erhielten neue Saiten. Immerhin ist eine Saite bis zu elf Meter lang.
Nach elf Spiel gibt es im Match neue Bälle, so wurden 1800 Bälle verspielt, diese bekommt der TC zur Nutzung.
Hochbetrieb gab es in der Küche von Peter Bresagk. Kartoffeln waren wenig gefragt, dafür aber 60 Kilo Nudeln. Auch 3,5 Kilo Kaffee wurden verbraucht. Übrigens, der Gewinner Andersen wollte den Chefkoch mit nach Wiesbaden nehmen, dort sei die Küche nicht annähernd so gut.
Das MDR-Fernsehen sendete über 35 Minuten von den Spielen im Johannistal.
Zum Abschluss des Turniers bekundeten Veranstalter, Stadt und Hauptsponsoren: 2001 kann es die 9. Wartburg-Open geben.

Rainer Beichler |

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