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Eine Gemeinde wird zum Fahrerlager – Bergrennen

Wechselhaftes Wetter brachte den Zeitplan des 4. ADAC Rennsteig Bergrennens durcheinander. Die Trainingläufe fanden noch bei Sonnenschein statt, dann kam in der Nacht der Regen und Sonntag war die 4,250 Meter Rennstrecke von Winterstein zur Ruhlaer Skihütte feucht. Ein weiteres Training zur Regenabstimmung wurde notwendig. Unfälle beim Training brachten die Plan dann restlos durcheinander. Zum Glück gab es nur Blechschäden.
So wurden am Sonntag nur zwei Wertungsläufe gefahren. 87 Bergfahrer stellten sich der Wertung.
Zu meistern waren 4,250 km mit einer Steigung von max. 8%, einem Höhenunterschied von 240 Metern, bei einer Streckenbreite von fünf Metern. Der Streckenrekord (1:35,2110 min) von Herbert Stenger (Stenger BMW CN) von 2007 wurde gebrochen. Dies war schon zu Beginn klar, die Strecke wurde um 200 Meter und eine Kurve verlängert. Der Schweizer Marcel Steiner benötigt mit seinem Martini BMW MK77 im 2. Lauf 1:37,217 min. Bei den Tourenwagen war Reto Meisel (Schweiz) mit einem Mercedes 190 Judd V8 in 1:39.968 min der Schnellste.
Gestartet wurde in 16 Gruppen und Klassen.

Winterstein verwandelte sich am Rennwochenende in ein einziges Fahrerlager, fast jeder freie Platz wurde von den Rennsportlern und den Teams in Beschlag genommen.
Für die viele Zuschauer und Fan gab es ein interessantes Rahmenprogramm mit einer Disko, Besuch im Fahrerlager, Mitfahrmöglichkeiten und das 1/4-Meilenrennen.

In einem Tourenwagen der einstigen V8-Rennserie nahm der Bürgermeister der Gemeinde Emsetal Klaus Reißig Platz und erlebte hautnah «Der Berg ruft im Emsetal». Er lobte auch die Veranstalter: «Die Erfolge in Leistung, Organisation und Durchführung in den letzten drei Jahren haben dem Rennsteigbergrennen zu nationaler und internationaler Anerkennung verholfen».
Immerhin hat das Rennsteig Bergrennen das Prädikat «Deutsche Bergmeisterschaft» und Bergpokal für Tourenwagen & Rennsportfahrzeuge. Und im Bereich des Bergrennsportes hat dieses Rennen am Rennsteig, die längste Bergrennstrecke.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland um seinen Vorsitzenden Marcus Malsch.

In der Gruppe G ging Daniel Lesser aus Ruhla mit seinem Ford Escort Coswoth an den Start. Lesser gewann die Gruppe (2:15,420 min und 2:13,634 min). Gesamt fuhr er auf den 56. Platz. Weiter Fahrer aus der Region waren als Vorausfahrzeuge unterwegs, u.a. Thomas Ziegler aus Ruhla.

Ergebnisse:
http://www.rennsteig-bergrennen.de/2008/rennen_gesamt.pdf(Gesamtergebnis)
http://www.rennsteig-bergrennen.de/2008/rennen_klassen.pdf(Wertung der Klassen/Gruppen)

Rainer Beichler |

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