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 | Bildquelle: © Fotostudio Gräbedünkel / ThSV Eisenach

Beschreibung:
Bildquelle: © Fotostudio Gräbedünkel / ThSV Eisenach

Eine gute Abwehr ist der Grundstein des Erfolges!

Nachgefragt beim Coach des ThSV Eisenach:
Doppelspiel-Wochenende. Wie sehen die Abläufe aus?
Der Focus in der Trainingsarbeit liegt auf dem ersten Spiel. Das Trainerteam analysiert bereits den Kontrahenten des Sonntags. Dessen Spiel am Freitag fließt dann in die finale Vorbereitung ein. Nach der Partie am Freitag beim ASV Hamm-Westfalen ist am Samstag Regeneration angesagt. Am Sonntagvormittag steht das taktische Abschlusstraining an.

Sonntag kommt zur Neuauflage eines alten Derbys der Dessau-Roßlauer HV. Das Hinspiel wurde am Ende eine klare Sache für die Gastgeber (Endstand 28:20). Welche Lehren wurden aus dieser Partie gezogen?
Wir haben uns beim Hinspiel unter Wert verkauft. Erst zum Ende wurde das Ergebnis so deutlich, weil wir den Dessau-R0ßlauer HV ziehen ließen. Das war eine Kraftfrage, aber  auch eine psychologische Sache. Wir müssen bei der Neuauflage wachsam sein, ein verbessertes Rückzugsverhalten ist vonnöten. In Dessau erarbeiteten wir uns mit einer guten Spielanlage viele hochkarätige Torchancen, vermochten diese aber nicht umzusetzen. Eine Torwurfeffektivität von unter 50% dürfen wir uns nicht wieder leisten.

„Die Abwehr muss stehen“, lautete eine Ihrer Aussagen zur turnusmäßigen Pressekonferenz am Mittwoch…?
Es ist grundsätzlich so, über die Abwehr erarbeitet man sich Sicherheit. Entlastung und Sicherheit für den Angriff. Eine stabile Abwehr stärkt das Selbstvertrauen. Über unsere Abwehrarbeit wollen wir uns auch 1:0-Gegenstöße erarbeiten, um zu sogenannten einfachen Toren zu kommen. Es bleibt dabei, eine gute Abwehr ist der Grundstein des Erfolges.

Sie deuteten zu Wochenmitte an, dass es ein Comeback von Jonas Richardt geben könnte. Ist er schon wieder bereit für die 2. Handballbundesliga?
Jonas hat seit einigen Wochen Teiltraining mit speziellen Inhalten absolviert. Dabei vermittelte er einen sehr motivierten Eindruck. Am liebsten wäre er schon früher in den Punktspielbetrieb zurückgekehrt. Nach seiner schweren Schulterverletzung wollten wir ihm die Trainingszeit geben, um wieder fit unterwegs zu sein. Zuletzt absolvierte er alle Einheiten auch im Mannschaftstraining. Er trainiert nun auf dem Niveau, um auf das Punktspielparkett zurückzukehren.

Wie steht es um Daniel Luther und Marcel Schliedermann?
Beide sind bei den Trainingseinheiten vor Ort, absolvieren selbst individuelle Programme, auch mit unseren Physiotherapeuten. Die Schwere der Verletzung bei unserem Kapitän mit ins Kalkül ziehend, sind wir mit dem Genesungsverlauf zufrieden. Es war kein einfacher Achillessehneriss, es war ein ausgedehnter, ein ausgefaserter. Wir dürfen Daniel Luther nicht zu früh belasten. Es geschieht alles in Absprache mit unserem Mannschaftsarzt Dr. Tilo Trommer von unserem Partner Sportklinikum Erfurt.
Marcel Schliedermann musste sich nach seinem Autounfall einer schweren Operation unterziehen. Die Verletzung war so schwer, dass die Operation entsprechend umfangreich sein musste. Bisher wissen wir nur über das Minimum seiner Ausfallzeit Bescheid. Wir müssen also eine längere Pause einplanen. Wir hoffen auf eine volle Belastbarkeit  Anfang Herbst.  Volle Belastbarkeit im Training. Da kann er noch nicht wieder ins Punktspielgeschehen eingreifen. Hierfür müssen wir ihn dann fit machen.

Foto: Der 20-jährige Kreisspieler Hannes Iffert gehört zu den Hoffnungsträgern beim ThSV Eisenach.

Andrea T. | | Quelle:

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