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Eisenach achtbar gegen Austria

Knapp 1200 Zuschauer verfolgten am Mittwoch in der Werner-Aßmann-Halle den internationalen Vergleich ThSV Eisenach gegen das Nationalteam Österreichs im Hallenhandball.
Die Gäste aus der Alpenrepublik sind gegenwärtig in der intensiven Vorbereitung auf die Qualifikation zur WM. Das Trainergespann Rainer Osmann und Andreas Schwabe (beide Eisenach) sind seit dem 2. Weihnachtfeiertag in Deutschland. Sie nahmen in Dessau an einem Turnier teil und reisen Donnerstag zum Testspiel nach Aue.
Noch muss Osmann auf sechs Stammspieler warten, die noch im Bundesligaspielbetrieb oder verletzt sind. «Wir haben noch Sand im Getriebe, es läuft noch nicht alles flüssig», so die erste Einschätzung des Nationaltrainers. Eisenach könne stolz auf seinen eingeschlagenen Weg sein. Mit Zdeno sei man auf dem richtigen Weg. Immerhin hatte der Eisenacher Coach in der zweiten Spielhälfte die jungen Leute auf die Platte geschickt. Und die zeigten den Zuschauern beherzten Handball. Zwar lief nicht alles rund, aber sie waren mit Freude bei der Sache. Und da kam schon mal von den «älteren» Kollegen auf der Bank manch Hinweis aufs Spielfeld.
Erst kurz vor der Pause konnte sich die Gäste mit drei Toren absetzen. Bei Eisenach fehlten Tomas Sklenak (verletzt) und Stefan Kneer (Grippe). Zdenek Vanek war nach dem Spiel froh, dass es keine verletzten Spieler auf beiden Seiten gab.
Die Gäste aus Österreich gewannen das Spiel am Ende deutlich mit 33:27 (13:16).
Am Freitag müssen die Wartburgstädter zum schweren Punktspiel nach Dormagen. Für Österreicher geht es im Januar nach Bulgarien, Finnland und Israel.

Vor dem Spiel wurde Andreas „Willy“ Schwabe aus dem Trainerstab des ThSV verabschiedet. Er geht zum Österreichischen Handballbund (ÖHB) als Nachwuchstrainer. Gast in Eisenach war auch der Präsident des ÖHB.

Eisenach: Lehmann, Nositschka; Ladyguine, Luther, Weiss (4), Riehn (4), Emmelmann (2), Dau, Mellack, Baumgarten (2)Vesely (5), Liebetrau (4), Kastelic(1), Seep-Kis (5)

Österreich: Abadir, Bozovic, Djukic (2), Günther (4), Huemer, Kainmüller, Kolar (1), Lint (4), Marinovic, Pferschinger (4), Schlinger (5), Waggsreiter, Wilczynski (9/2), Ziura (2), Grissmann (2).

Rainer Beichler |

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