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Eisenach bezwang den Bundestag

Am Dienstag wurde ein Versprechen von Ernst Kranz, Mitglied des Deutschen Bundestages, eingelöst. Ernst Kranz lud Sportler aus seinem Wahlkreis nach Berlin ein. Neben Funktionären des Kreissportbundes waren auch verdienstvolle Sportler aus Eisenach sowie eine «Fußballmannschaft» im Bus des ThSV nach Berlin unterwegs.
In Berlin stand ein freundschaftlicher Vergleich mit den Kickern des FC Bundestag auf dem Programm. Kranz gehört zu dieser «BSG» Bundestag, die sich jeden Dienstag auf dem Sportplatz im «Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark» trifft. Um 18 Uhr konnte Jörn Halfer von Hertha 03 Zehlendorf das Spiel über 2×30 Minuten anpfeifen.
Zu den Kickern vom Bundestag, in Nationalmannschaftstrikots, gehören Abgeordnete und Mitarbeiter des Hohen Hauses. Für die große Koalition aus CDU und SPD liefen u.a. die Mitglieder des Bundestages auf: Bernd Heinemann (einstiger FIFA-Schiri aus Magdeburg), Ernst Kranz aus Wutha-Farnroda, Klaus Riegert (Kapitän der ehrenamtlichen Deutschen Bundesmannschaft), Anton Schaaf, Alois Karl, Dirk Manzewski, Dirk Fischer, Christian von Stetten und Norbert Barthle auf. Hilfe auf dem Rasen und im Tor gab es von Mitarbeitern des Hauses. Zum Team gehörnt u.a. Carsten Schneider (Erfurt) und Eberhard Gienger (einstiges Reckass). Sie waren leider verhindert.
Nach gut 12 Minuten brachte Manfred Radloff die Gäste aus Eisenach in Führung. Fünf Minuten später konnte Dirk Manzewski für den FC ausgleichen und Freiherr von Stetten brachte die Gastgeber in Führung (2:1).
Die Gäste vom Kreissportbund Eisenach spielten ohne Respekt auf, war es doch für sie das erste Zusammenspiel überhaupt. Zum Team gehörten aktive Fußballer, Alte Herren und vier Handballer, die aus Spaß nach Berlin zum Spiel kamen und das KSB-Trikot überstreiften.
Mit einem Kopfball konnte in der 35. Minute Dieter Raber (68 Jahre) ausgleichen, Enrico Malsch und Heiko Reinhard erhöhten zum Endstand von 4:2 für die Gäste.
Nach dem Spiel gab es viel Lob für die Eisenacher von den Hauptstädtern. Riegert: «Es war ein faires Spiel. Man hat gesehen, dass der Politik keine Geschenke gemacht werden».
Man fühlte sich danach wie in der Bundestagsdebatte. Fehler und Unstimmigkeiten wurden beim FC diskutiert.
In der «3. Halbzeit» traf man sich in einer gemütlichen Berliner Kneipe, dort kam es beim Bier es zu zahlreichen Gesprächen der Bundestagskicker mit den Eisenachern. Ein Unternehmen aus Wutha-Farnroda hatte den Abend großzügig unterstützt.

Auf dem nachmittäglichen Programm der Eisenacher stand der Besuch der Arbeitsstätte von Ernst Kranz (SPD). Er begrüßte seine Gäste am Portal des Reichstages. Nach der Führung und der Fraktionssitzung traf man sich noch einmal auf der Terrasse des Reichstages.
Da der Spieltermin plötzlich geändert wurde, hatte man zunächst noch viel Zeit, dann wurde doch planmäßig 18 Uhr das Spiel angesetzt. Dies erfuhren die Gäste im Plenarsaal des Reichtages.

Trotz der kurzen Zeit in Berlin fanden die Eisenacher Sportler die Hauptstadt sehr beeindruckend und bedauerten zu wenig Zeit zu haben.

Die KSB-Auswahl Eisenach spielte mit:
Manfred Radloff, Peter Poltermann, Norbert Leischner, Jürgen Zetzmann, Harry Schmidt, Michael Schneider, Manfred Spörer, Uwe Eckebrecht, Werner Heidemüller, Heiko Reinhardt, Uwe Jung, Enrico Malsch, Dieter Raber, Klaus-Dieter Hotze, Volker Schrader, Thomas Schlagenhof.

Ernst Kranz
Gruppe am Reichstag
Ernst Kranz (r.) im vollen Einsatz

Rainer Beichler |

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