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Bronzemedaillengewinner bei den 10. World Games: Puppenstaffel (v.l.): Annalena Geyer, Sophia Bauer, Kerstin Lange, Jessica Luster | Bildquelle: DLRG OG Eisenach, Denis Foemer

Beschreibung: Bronzemedaillengewinner bei den 10. World Games: Puppenstaffel (v.l.): Annalena Geyer, Sophia Bauer, Kerstin Lange, Jessica Luster
Bildquelle: DLRG OG Eisenach, Denis Foemer

Erfolgreichen Teilnahme von Annalena Geyer an den 10. World Games in Breslau im Team der DLRG Nationalmannschaft.

Die Eisenacherin Annalena Geyer, die seit diesem Jahr an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf trainiert und für die DLRG Ortsgruppe Halle/ Saalekreis startet, hat sich bei den 10. World Games in Breslau ihr unausgesprochenes Saisonziel erfüllt. Im Team der 4x 25m Puppenstaffel holte sie eine Bronzemedaille für die deutsche Mannschaft! Damit wurde sie für die harte und entbehrungsreiche Vorbereitungs- und Qualifikationsphase belohnt. Das deutsche Team konnte mit acht Medaillen und zwei Weltrekorden seiner Mitfavoritenrolle in Breslau gerecht werden und die Leistung aus 2013 bei den Weltspielen in Cali (Kolumbien) bestätigen. "Die World Games werden nur alle vier Jahre veranstaltet und sind das große Karriereziel für unsere besten Rettungssportler“, bestätigte die Bundestrainerin Elena Prelle und nominierte Annalena gleich im Anschluss auch für die im September in Belgien stattfindenden Europameisterschaften im Rettungsschwimmen.

Die World Games sind die Weltspiele nichtolympischer Sportarten. Sie finden alle vier Jahre im Jahr nach den Olympischen Sommerspielen statt. In Breslau treten rund 3.500 Athleten aus aller Welt in 31 Sportarten an. Der Rettungssport gehört seit 1985 zum Programm der World Games. An den 10. Weltspielen nahmen 100 Rettungsschwimmer aus zehn Nationen teil. Die Qualifikation für das Turnier erfolgte über die Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in den Niederlanden. Die DLRG Nationalmannschaft belegte dort in der Gesamtwertung den vierten Platz hinter Neuseeland, Australien und Frankreich. Neben den Athleten dieser Nationen gehörten auch Rettungsschwimmer aus China und Italien zu den ärgsten Konkurrenten der Deutschen.

Aus der humanitären Idee, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen und auszubilden, entwickelte sich der Rettungssport. Die Deutsche Lebens-Rettungs- Gesellschaft (DLRG) stellt als Spitzenverband im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Nationalmannschaft im Rettungsschwimmen.
Dazu unterhält die DLRG ein Leistungskadersystem aus A- und B-Kader, in dem alle Athleten, die Rettungssport auf Leistungssportbasis betreiben und für die Nationalmannschaft in Frage kommen, geführt werden. Aus dem Kreis dieser Athleten nominiert Bundestrainerin Elena Prelle nach entsprechenden Qualifikations-Wettkämpfen die Nationalmannschaft im Rettungsschwimmen für den jeweiligen internationalen Wettkampf.

A. Ziehn | | Quelle:

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