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 | Bildquelle: F.C. Eisenach e.V.

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Bildquelle: F.C. Eisenach e.V.

FC Eisenach: Aufwärtstrend setzt sich fort – Reich-Elf gewinnt in Rudolstadt

Nur eine Woche nach dem Heimsieg gegen Bernburg, gewann der FC Eisenach auch das Derby in Rudolstadt und zeigte damit, daß der Sieg in der letzten Woche keine Eintagsfliege war.

Bei bestem Fußballwetter begannen die Wartburgstädter hinten mit einer Dreierkette. Nachdem der FCE in dieser Saison schon zweimal (Hinrunde und Pokal) gegen Rudolstadt gespielt hat, sah Trainer Daniel Reich darin einen Schlüssel zu einem möglichen Sieg. Und es ging gut los für die Gäste. Nach einer Ecke flankte Toni Jurascheck den Ball hoch in den Strafraum, Felix Müller kam vor Einheit-Keeper Tim Ackermann an den Ball und köpfte zur frühen Führung für seine Mannschaft ein (8.). In der 15.Minute um ein Haar das 0:2. Einheit-Spieler Gary Häußler erwischte seinen Keeper auf dem falschen Fuß und köpfte nur knapp am eigenen Tor vorbei. Nun kam Einheit Rudolstadt besser ins Spiel, die ungewohnte Dreierkette zeigte sich oft zu löchrig. Oftmals sahen die FCE-Spieler in Zweikämpfen nicht gut aus, ließen sich von den Gastgeber düpieren. So war der Ausgleich folgerichtig. Philipp Röppnack zog aus ca.20m ab, sein Schuss wurde von Andy von Roda abgefälscht und senkte sich hinter Sven Kallenbach ins Tor (23.). Auch in der Folge war Rudolstadt gefährlicher. Der FCE hatte Glück das Einheit im Abschluß schluderte oder immer wieder in die Abseitsfalle tappte. Die beste Chance zur Führung hatte Marian Spanier per Kopf (41.), doch es sollte bis zur Pause beim 1:1 bleiben.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild. FCE-Coach Reich reagierte, brachte Dominik Müller für Hahn und stellte auf Viererkette um. Das tat dem Spiel des FCE gut. Nun waren die Wartburgstädter die Mannschaft mit den besseren Möglichkeiten. Zunächst legte Alex Pohl per Kopf auf Dominik Müller ab, der verzog jedoch knapp (64.). Nur wenig später waren die Gäste zielstrebiger, konterten nach einer Gastgeber-Ecke schulbuchmäßig und Pohl brachte seine Farben erneut in Führung (67.). Das Rudolstadt nicht verlieren wollte zeigte die Mannschaft von Trainer Holger Jähnisch in den folgenden Minuten. Doch die Abschlußschwäche der Rudolstädter, 24 Tore in dieser Saison sind Minusrekord in der Oberliga Süd, kam den Wartburgstädtern natürlich entgegen. So schoss Spanier aus Nahdistanz den Ball über das Tor, der Ausgleich wäre hier Pflicht gewesen (73.). Die Schlussphase gehörte dann wieder dem FC Eisenach, auch weil sie durch die gelb-rote Karte gegen Zielisnki  (83.) noch mehr Platz hatten. Mehrfach hatten die Spieler des FCE die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, doch auch sie Abschluss zu ungenau. Andy Trübenbach (86.) und Steffen Scheidler (87.) scheiterten an Tim Ackermann im Tor. So dauerte es bis zu Minute 90.+3 ehe Dominik Müller den Ball zum 1:3 im Tor unterbrachte.

Der FC Eisenach hat nun 34 Punkte auf der Habenseite, liegt damit nur drei Punkte hinter dem VfL Halle auf Platz sieben.

Einheit: Ackermann – Grabinski, Koplovec (59.Müller, 90.P.Schröter), Heuschkel, Sonnenberg, Röppnack, Schneider, Staskewitsch (70.B.Schröter), Zielinski (83.GRK), Spanier, Häußler

FCE: Kallenbach – Eckermann, Hahn (52.D.Müller), Pohl (90.Hergesell), Bonsack, F.Müller, Baumbach, Scheidler, Jurascheck (85.Seel), von Roda, A.Trübenbach

Torfolge: 0:1 F.Müller (8.), 1:1 Röppnack (23.), 1:2 Pohl (67.), 1:3 D.Müller (90.+3)

Zuschauer: 152

F.C. Eisenach e.V.

Foto: F.C. Eisenach e.V.

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Lisa H. | | Quelle:

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  • FCE-Fan

    Man wünscht dem FCE, dass er wieder auf die Erfolgsspur zurückfindet.

    Ideal wäre natürlich ein großzügiges Engagement des ortsansässigen Autoherstellers, wie es in Wolfsburg und Ingolstadt der Fall ist und die Vereine zum Erfolg geführt hat.

    • Überdenker

      Dies wäre natürlich gar nicht mal so schlecht. Bedenkt man aber, dass Opel in unser Stadt Millionen umsetzt und wir nicht einen müden Cent an Steuern sehen, so bezweifle ich, dass dieses Unternehmen solch eine Investitionen tätigt. Zwar kann man ab und an in der hiesigen Presse entnehmen, dass Opel mal wieder ein wenig Geld gespendet hat, jedoch stehen diese Spenden in keinen Verhältnis zu deren Einnahmen. Nach den Motto viel Geld verdienen, aber nur geringfügig der sozialen Verantwortung gerecht werden!

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