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Nun gemeinsam beim THSV Eisenach II: Qendrim Alaj (li., in der Vorsaison bei der HSG Werratal) und Routinier Phiipp Emmelmann. | Bildquelle: © Frank Arnold • sportfotoseisenach / ThSV Eisenach

Beschreibung: Nun gemeinsam beim THSV Eisenach II: Qendrim Alaj (li., in der Vorsaison bei der HSG Werratal) und Routinier Phiipp Emmelmann.
Bildquelle: © Frank Arnold • sportfotoseisenach / ThSV Eisenach

Gleich eine Prüfung auf Herz und Nieren

Neuformiertes Team des ThSV Eisenach II gastiert im Amateurpokal beim SV Hermsdorf/ Arne Kühr und Benjamin Trautvetter übernehmen das Sagen  

Wir wissen nicht so recht, wo wir mit unserer neuformierten Mannschaft stehen. Die absolvierten Trainingsspiele sind nicht aussagekräftig, erklärt Arne Kühr.

Der Co-Trainer des Zweitbundesligateams ist nun Chef der zweiten Mannschaft. Benjamin Riemann, der vorherige Coach, widmet sich vorrangig seinem Aufgabenfeld als Mitarbeiter der ThSV-Marketing GmbH. Arne Kühr hat an seiner Seite prominente Unterstützung. Benjamin Trautvetter, viele Jahre Kapitän des ThSV Eisenach in der 1. und 2. Handballbundesliga, steht als spielender Co-Trainer an seiner Seite. Das Gesicht des Teams hat sich auch verändert. Pjerre Jauernik ist zur SG Schnellmannshausen zurückgekehrt. Max-Florian Köthe hat sich Ligakonkurrent HSV Apolda angeschlossen. Die Youngster Jan Minas, Maximilian Staib und Joel Schwarz suchten studienbedingt neue handballerische Herausforderungen. Keeper Sebastian Brand und Rückraumspieler Jonas Bogatzki, zum erweiterten Kader des Zweitbundesligateams aufgerückt, werden sich per Zweitspielrecht das Trikot für den HSV Bad Blankenburg in der 3. Liga überstreifen. Fest angeheuert beim vom Ex-Eisenacher Jörn Schläger trainierten HSV Bad Blankenburg hat auch der junge Torhüter Julius Rein, im Vorjahr beim ThSV Eisenach, der an der Universität in Jena ein Jura-Studium aufgenommen hat. Wichtige Säulen im Team des ThSV Eisenach II sollen auch im neuen Spieljahr die Routiniers Philipp Emmelmann und Sascha Kleint sein. Die „Heimkehrer“ Qendrim und Armend Alaj sowie Christian Lämmerhirt (von der HSG Werrtal) und Markus Collatz (vom VfB Mühlhausen) sollen entscheidend mit dazu beitragen, dass der ThSV Eisenach II bei der Titelvergabe in der Thüringenliga Männer ein gehöriges Wort mitredet. Ins Thüringenligateam der Männer sind aus den eigenen Nachwuchs-Reihen auch Torhüter Marius Noack und Kreisspieler Daniel Bohrt aufgerückt. Am Kreis ist der ThSV Eisenach II mit Tim Voigt, Thomas Bobe, Daniel Bohrt und dem spielenden Co-Trainer Benjamin Trautvetter bestens besetzt.

Heißes Hermsdorfer Handball-Pflaster als Einstimmung
Das erste Pflichtspiel ist für den ThSV Eisenach II eine Aufgabe im Amateurpokal. Und das wird gleich nicht nur eine Standortbestimmung, sondern eine Prüfung auf Herz und Nieren. Der SV Hermsdorf, Absteiger aus der Mitteldeutschen Oberliga, ist am Samstag, 26.08.2017 um 19.30 Uhr in der heimischen Werner-Seelenbinder-Halle Gastgeber.

Wir wollen zeigen, was wir uns spielerisch und körperlich erarbeitet haben, erklärt Arne Kühr mit Blick auf den Samstagabend.

Es werde sich zeigen, wie die neuformierte Mannschaft sich in kritischen Situationen verhält. Hermsdorf ist immer ein heißes Handballpflaster, gleich richtig zur Saison-Einstimmung für den ambitionierten ThSV Eisenach II. Fragezeichen für den Samstagabend stehen bei Armend Alaj (Fußverletzung), Marius Noack (fiebriger Infekt), Thomas Bobe (Leistenprobleme) sowie Tom Kreuzer und Robby Schindler (jeweils berufsbedingt). Der ThSV Eisenach II wird dennoch mit einem breiten und gut besetzten Kader in die Stadt am Autobahnkreuz aufbrechen.

Spielerfluktuation beim SV Hermsdorf
Personell hat sich das Gesicht der Hermsdorfer in der Thüringenliga-Saison verändern. Sie werden weiterhin von Pjierre Liebelt als Trainer betreut. Nicht mehr im Kader stehen der Ex-Eisenacher Sebastian Triller, Daniel Soos und Nikola Stojanov. Stefan Riedel, der schon verabschiedet wurde, hält sich weiter fit,

und würde, wenn allerhöchste Not wäre, noch mal aushelfen. Das wird aber nur der Ausnahmefall sein, sagte Pjerre Liebelt.

Die Lücke auf der linken Seite wird künftig das Duo Hannes Rudolph und Zugang Sebastian Hammer vom HSV Weimar schließen. Sebastian Hammer war in der abgelaufenen Thüringenliga-Saison im Vorderfeld der Torjägerliste. Gesucht wird noch ein Linkshänder, der im halbrechten Rückraum für Torgefährlichkeit sorgen soll. Neuigkeiten gibt es auch auf der Torhüterposition. Routinier Petr Nedved bleibt noch ein Jahr beim SV Hermsdorf.

Andrea T. | | Quelle:

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