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„Goldener Plan Ost“ bis 2003 gesichert

Aus dem Etat des Bundesinnenministeriums werden den ostdeutschen Ländern heute insgesamt rund 22 Millionen Euro für das Sonderprogramm „Goldener Plan Ost“ zugewiesen. Trotz notwendiger Haushaltskonsolidierung ist es der Bundesregierung gelungen nicht nur den Haushaltsansatz 2002 für den „Goldenen Plan Ost“ von 7,7 Millionen Euro um 7,2 Millionen Euro annähernd zu verdoppeln. Auch 2003 wird das Sonderförderprogramm mit 7,2 Millionen Euro fortgesetzt. Der „Goldene Plan Ost“ sieht seit 1999 die Förderung von Sportstätten für den Breitensport in den ostdeutschen Ländern und im ehemaligen Ostteil Berlins vor. Ohne das Engagement der Bundesregierung wäre das Programm Ende des Jahres 2002 ausgelaufen.

Für das Sonderförderprogramm „Goldener Plan Ost“, mit dem die Bundesregierung im Jahre 1999 ein neues Kapitel der Sportstättenbauförderung aufgeschlagen hat, stehen von 1999 bis 2003 insgesamt 52 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung. Durch Komplementärmittel der Länder und Kommunen/Vereine werden Gesamtinvestitionen von über 204 Millionen Euro sicher gestellt. Bis heute konnten rund 250 Einzelmaßnahmen auf den Weg gebracht werden. Weitere 100 Maßnahmen sind geplant. Gefördert werden der Neubau, die Erweiterung und der Umbau von Sportstätten an der Basis – hauptsächlich Sportplätze und Sporthallen.

Hierzu erklärt Bundesinnenminister Otto Schily:

„Die Erhöhung der finanziellen Mittel und die Fortsetzung des Programms zeigen, welch` großen Stellenwert die Bundesregierung der Modernisierung und Instandsetzung von Sportanlagen für den Breitensport in den neuen Ländern zumisst. Neben allen sportlich Aktiven kommen diese Investitionen insbesondere auch der Kinder- und Jugend-, und damit auch der Nachwuchsarbeit im deutschen Sport zu Gute. Attraktive und funktionsgerechte Sportanlagen und Sportstätten erhöhen die Motivation zum regelmäßigen Sporttreiben und zur aktiven Freizeitgestaltung. Nicht zuletzt werden durch dieses Investitionsprogramm zusätzliche Impulse für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt ausgelöst. Die Bundesregierung ist damit auf einem guten Wege, die Sportstätteninfrastruktur in den neuen Ländern an die der alten Bundesländer anzugleichen.“

In Thüringen gibt es bis Ende 2002 22 Projekte die mit 8,4 Millionen Euro (Anteil des Bundes an den Projekten/max. 1/3 der zuwendungsfähigen Gesamtkosten, zugeteilt nach Einwohnern) gefördert werden.

Rainer Beichler |

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