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Hallenneubau muss nun umgehend auf den Weg gebracht werden

Anlässlich der Ankündigung der Thüringer Bauministerin Birgit Keller und der Eisenacher Oberbürgermeisterin Katja Wolf (beide DIE LINKE), von einem Umbau der Werner-Aßmann-Halle abzusehen und stattdessen den Neubau einer erstligatauglichen Handballhalle anzustreben, reagieren die Eisenacher Stadtratsfraktionen von SPD, CDU und die Fraktionsgemeinschaft von BfE-Stadtratsmitglieder wie folgt:

Es ist sehr zu begrüßen, dass sich die Landesregierung weiterhin klar zu ihrem Ziel im Koalitionsvertrag bekennt, eine erstligataugliche Handballhalle in Eisenach zu fördern, um damit den Spitzensport und die lange Handballtradition in Eisenach, die auch ein Aushängeschild für den gesamten Freistaat ist, angemessen zu unterstützen. Ebenso zu begrüßen ist die in Aussicht gestellte Fördersumme von bis zu 9 Millionen Euro.

Da mittlerweile viel Zeit verloren gegangen ist, müssen die notwendigen Voraussetzungen für den Neubau nun schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden. Bereits seit dem Bekanntwerden der deutlich höheren Umbaukosten für die Aßmannhalle Anfang Dezember des vergangenen Jahres haben die Stadträtinnen und Stadträte zur Eile gedrängt und die Oberbürgermeisterin zum Handeln gemahnt. Das Projekt darf nicht weiter verzögert und zur Hängepartie werden!

Wir geben zu bedenken, dass das Neubauprojekt mit der Millioneninvestition nur dann Sinn für den ThSV Eisenach und die Stadt macht, wenn der angedachte Beschlussvorschlag der Oberbürgermeisterin für die nächste Stadtratssitzung am 12. April eine Gesamtzuschauerkapazität von 4.000 Plätzen enthält, darunter mindestens 3.000 Sitzplätze. Nur eine solche Zuschauerkapazität würde die dauerhafte finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im Handballoberhaus absichern.

Nach allen Verzögerungen und Enttäuschungen ist es nun einmal mehr notwendig, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um das Neubauprojekt endlich zu einem Erfolg zu führen und dem ThSV Eisenach damit eine langfristige Perspektive in der ersten Handballbundesliga zu ermöglichen.

Steffen E. | | Quelle:

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  • Stefan

    Das FER Gelände wäre schon top-natürlich wird der Eigentümer den sicherlichen Schnäppchenpreis nicht als Rückzahlung akzeptieren. Hier würde alles passen, Schandfleck weg- man muß nicht 1000m tief bohren, bis man endlich Schadstoffe hat, die die Kosten hoch treiben, denn Keller sind wohl nicht geplant…Außerdem könnten im Radius 10 min. die bisherigen Stellplätze der Aßmannhalle weiter mit genutzt werden…warten wir mal ab.
    Stefan.

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