Eisenach Online

Werbung
 | Bildquelle: Th. Levknecht

Beschreibung:
Bildquelle: Th. Levknecht

Handball – Eisenachs Coach: Wir wollen zurück in die Erfolgsspur

ThSV Eisenach will zurück in die Erfolgsspur und im Aufstiegsrennen nachhaltig mitmischen

Trainer Petkovoic: „Der Ausfall von Tomas Sklenak schmerzt. Ich hoffe, Hannes Jon Jonsson kann uns je Halbzeit 5 bis 10 Minuten helfen.“

Die 2. Handballbundesliga der Männer bestreitet noch sechs Spieltage in der laufenden Saison. Die Entscheidungen „oben“ und „unten“ reifen heran. Möglicherweise werden die Entscheidungen durch einen Insolvenzantrag von Eintracht Baunatal beeinflusst, deren sämtliche Ergebnisse aus der Wertung gestrichen werden könnten. Noch ist hierzu aber das letzte Wort noch nicht gefallen.
Wer neben dem Ligaprimus SC DHfK Leipzig den Sprung ins Handballoberhaus schafft, dazu berechtigen die Tabellenplätze 1 bis 3, könnte sich erst am letzten Spieltag entscheiden. Der auf Tabellenplatz 4 rangierende ThSV Eisenach gehört zu jenen Teams, die noch berechtigt hoffen dürfen. Nach der mit 27:29 verlorenen „Schlacht“ beim HV Aue wollen die Wartburgstädter ganz schnell zurück in die Erfolgsspur. Sie empfangen am Samstag, 18.04.2015 um 19.30 Uhr zum thüringisch-fränkischen Nachbarschaftsvergleich den HSC Coburg. Das Interesse, aus Thüringen und Franken, ist groß. Tickets können vorab online unter www.thsv-eisenach.de und in der ThSV-Geschäftsstelle erworben werden.

Vor der Partie sprachen wir mit Velmir Petkovic, dem Coach des ThSV Eisenach:

Mit etwas Abstand, wie fällt Ihre Analyse vom Derby in Aue aus? Gibt es Anlass zu Veränderungen im Spielsystem?
Auch mit Abstand, ich bin stinksauer, auf das Ergebnis, auf unsere Leistung, Ich kann niemanden persönlich einen Vorwurf machen, ich hätte mir mehr Mut, mehr Courage gegen die brutalen Attacken des EHV Aue gewünscht!
Wir haben uns zu Beginn der Woche zusammengesetzt, die Partie analysiert, besprochen, was im Angriff zu verbessern ist. Wir haben ein System, das die vergangenen Spiele gut funktioniert hat. Ich sehe keinen Grund, dieses zu ändern, sondern vielmehr unser Spielsystem mit aller Konsequenz umzusetzen.

Um die beiden Aufstiegsplätze hinter dem SC DHfK Leipzig scheint die Entscheidung vielleicht erst am letzten Spieltag zu fallen. Wie sehen Sie die Situation?
Die Entwicklung zu prognostizieren, ist schwer. Auch mit einem Sieg in Aue wären wir nicht durch gewesen! Die Entscheidung könnte tatsächlich am letzten Spieltag fallen. Bis dahin werden die Konkurrenten schon insofern Punkte lassen, weil sie ja auch noch gegeneinander antreten müssen.

Die mittlere Aufbauposition ist eine ganz wichtige. Wie wollen Sie diese, nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Tomas Sklenak, in den sechs noch zu absolvierenden Punktspielen besetzen?
Der Ausfall von Tomas Sklenak schmerzt! Wir hatten in den letzten zwei Monaten ein gutes System im Angriff gefunden, mit Marcel Schliedermann und Tomas Sklenak. Die Einwechslungen von Tomas Sklenak haben für uns immer was gebracht, sich positiv ausgewirkt. Das Spiel in Aue hat es gezeigt, in diesem überaus kampfbetonten Spiel hat uns die Erfahrung von Tomas Sklenak gefehlt! Doch ich weine nicht, wir haben einen großen Kader. Hannes Jon Jonsson, bis zu seiner Verletzung die Nummer 1 als Spielgestalter, ist zurück. Es wird ihm nach so langem Ausfall natürlich schwer fallen, seine gewohnte Leistung abzurufen. Ich hoffe, er kann uns je Halbzeit 5 bis 10 Minuten helfen. Ich bin mir sicher, Hannes Jon Jonsson wird uns mit guten Leistungen und seinem positiven Charakter dazu beitragen, um wichtige Punkte zu sammeln.

An das Hinspiel in Coburg haben Sie ganz unangenehme Erinnerungen…?
An diese Tage habe ich Erinnerungen aus einem ganz anderen Bereich. Was das Sportliche betrifft, die 60 Handballminuten sind Geschichte, sind Vergangenheit! Die Partie hat uns aber auch die Augen geöffnet, in welche Richtung wir zu marschieren haben. Wir haben uns seitdem entwickelt, viele gute Spiele gezeigt, viele Punkte gesammelt. Ein Blick auf die Tabelle ist der Beleg!

Gehen Sie in der Aussage mit, der HSC Coburg ist kein normaler Aufsteiger?
Wenn jemand solch hochkarätige Spieler verpflichtet, ist er kein normaler Aufsteiger. Der HSC Coburg hat eine richtig gute Mannschaft zusammen! Das hat er in einer Super-Hinrunde unter Beweis gestellt!

Was erwarten Sie von der Neuauflage dieses thüringisch-fränkischen Nachbarschaftsvergleiches?
Ich erwarte, dass meine Mannschaft zurück in die Erfolgsspur findet! Dazu gehören eine starke Deckung, viele einfache Tore, und taktische Disziplin. Nach klar, ich erwarte zwei Pluspunkte, um wieder auf einen Aufstiegsplatz zu springen!

Welches Personal werden Sie wahrscheinlich aufbieten?
Benjamin Trautvetter und Tomas Sklenak sind verletzt. Girts Lilienfelds kam in Aue zu einem Kurz-Comeback. Ich hoffe, alle anderen aus der erfolgreichen Formation der letzten Wochen sind Samstagabend an Deck.

Th. Levknecht

Lisa H. | | Quelle:

Werbung

Die Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft und sofern sie unseren Richtlinien entsprechen, freigegeben.

Top