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 | Bildquelle: RSG

Beschreibung:
Bildquelle: RSG

Heißes Wetter – Heißer RACE

Der Veranstalter RSG Altensteiner Oberland legte mit pünktlichem Beginn an beiden Tagen den Grundstein zur sicheren Durchführung der zwei geplanten Läufe. Die vielen verschieden Rennklassen, die am Glasbach antraten, boten den Fans die volle Palette der möglichen Bergrenn-Facetten.

Die Jagd nach dem neuen Streckenrekord auf Deutschlands längster und Europas modernster Bergrennstrecke wurde vom Amtieren den Europameister Simone Faggioli auf seinem Osella FA30 gewonnen.

Im heißen Kampf mit Marcel Steiner setzt sich der Italiener mit 2:02:162 min an die Spitze des einzigartigen Fahrerfeldes zum 18. ADAC Glasbachrennen!

Trotz der tropischen Temperaturen an diesem Wochenende wurde ein Fahrerfeld der Extraklasse von über 10000 rennsportbegeisterten Zuschauern bestaunt und gefeiert. Der erbitterte Kampf um den Sieg in den einzelnen Klassen tat der Volksfeststimmung entlang der Strecke und in den Fahrerlagern auch heuer keinen Abbruch.

Das Glasbachrennen auch in diesem Jahr wieder ein Fest der Nationen. Sowohl die FIA – Beobachter, als auch das internationale Fahrerfeld zeigen sich begeistert von der Strecke und der Organisation.

Nicht nur die anspruchsvolle Strecke, sondern auch die hohen Temperaturen an beiden Renntagen verlangten den Fahrern und ihren Teams alles ab.

Erfreulicherweise kam es dennoch während des Trainings und auch während des Rennens zu keinem schwerwiegenden Unfall. Die 5,5 Kilometer lange Strecke, deren Top-Zustand von allen Piloten hoch angerechnet wurde, haben aber viele Fahrer unterschätzt was zu einigen Blech- und Lackschäden geführt hat.

Beste Zeit im Training holte sich Simone Faggioli mit 02:11.384 min dicht gefolgt vom Schweizer Meister 2012 Marcel Steiner mit 02:11.477 min.

Damit war der Streckenrekord aus 2012 schon um 9 Sekunden unterboten. Am Sonntag ging der erbitterte Kampf zwischen Faggioli und Steiner in die Fortsetzung wobei der Streckenrekord aus dem letzten Jahr von 2:20:089, um unglaubliche 17,73 Sekunden unterboten!

Am Rande der Piste verfolgte auch der Bundestagsabgeordnete Christian Hirte das Geschehen und sprach auch mit dem einzigen Wartburgfahrer Holger Stracke – Wartburg 312/1. Er belegte mit seinem Wartburg den letzten Platz (136).

14 Fahrzeuge kamen nicht in Wertung.

Dabei war auch Daniel Lesser ein weiterer einheimischer Starter im Mitsubishi Lance EVO 8. Er fuhr auf dem 71. Platz.

Die Leistungen der Fahrzeuge gingen bis an die 500 PS.

Foto: ©RSG

Stracke und Hirte
Simone Faggioli und RSG Vorstand Malsch
Daniel Lesser

Rainer Beichler | | Quelle:

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