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hintere Reihe von links: Sebastian Brand, Julius Rein, Jonas Bogatzki, Toms Lilais, Philipp Hempel, Jeffrey Bierwirth (Physio), Jurai Geci, Ádám Kiss • vordere Reihe von links: Alexander Werner, Philipp Große, Karsten Leypold (Injoy), Frank Grohmann, Jörn Schläger, Patrick Ziebert, Jörg Blochberger, Tobias Jahn, Ladislav Brykner, Adam Krejčiřík, Tomáš Zemann • vorn kniend: Marcel Werner, Dr. Joachim Zink (Mannschaftsarzt) | Bildquelle: © Andreas Karien / ThSV Eisenach

Beschreibung: hintere Reihe von links: Sebastian Brand, Julius Rein, Jonas Bogatzki, Toms Lilais, Philipp Hempel, Jeffrey Bierwirth (Physio), Jurai Geci, Ádám Kiss • vordere Reihe von links: Alexander Werner, Philipp Große, Karsten Leypold (Injoy), Frank Grohmann, Jörn Schläger, Patrick Ziebert, Jörg Blochberger, Tobias Jahn, Ladislav Brykner, Adam Krejčiřík, Tomáš Zemann • vorn kniend: Marcel Werner, Dr. Joachim Zink (Mannschaftsarzt)
Bildquelle: © Andreas Karien / ThSV Eisenach

HSV Bad Blankenburg und ThSV Eisenach mit sozialem Engagement

Kinderhospiz Tambach-Dietharz freut sich über 1.418,00 EUR – Leistungssport und soziales Engagement, beides steht auf der Agenda der beiden leistungsstärksten Männer-Handballvereine Thüringens – ThSV Eisenach und HSV Bad Blankenburg. Beide arbeiten auf und neben der Platte zusammen. Zum Tag des Handballs in der Landessportschule trafen beide Teams in einem Testspiel aufeinander. Im Vorfeld wurde vereinbart, dass der Erlös aus dem Ticketverkauf an das Kinderhospiz Tambach-Dietharz geht. Die Spieler und Verantwortlichen beider Vereine wollen einen kleinen Beitrag für die große Aufgabe des Kinderhospiz Tambach-Dietharz leisten. Nun konnten 1.418,00 € übergeben werden, darin inbegriffen auch 100,00 € Spende aus einer Ruderaktion des Fitness-Partners des HSV Bad Blankenburg, dem Injoy Rudolstadt.

Jörg Blochberg, freier Unterstützer des Kinderhospiz Tambach-Dietharz und (Mit-)Organisator des Tages des Handballs, nahm den symbolischen Scheck entgegen. Der HSV Bad Blankenburg und der ThSV Eisenach hoffen, dass ihre Aktion auch für andere Vereine Anstoß ist, dem Kinderhospiz zu helfen. Für den HSV Bad Blankenburg und den ThSV Eisenach wird es nicht bei einer Einmal-Aktion bleiben!

Seit mehr als 5 Jahren kümmert sich das Kinderhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz um todkranke Kinder und ihre Familien. Über 700 betroffene Familien aus ganz Deutschland waren bisher im Kinderhospiz zu Gast. Bis zu 4 Wochen im Jahr können sich betroffene Familien dort eine Auszeit vom körperlich, seelisch und emotional anstrengenden Pflegealltag nehmen. Die kranken Kinder werden rund um die Uhr liebevoll betreut, Eltern und Geschwisterkinder kommen in der herrlichen Landschaft des Thüringer Waldes zur Ruhe.

Entstanden ist das Kinder- und Jugendhospiz aus einem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Thüringer Fernwasserversorgung, unweit der Talsperre Tambach-Dietharz. Der ehrenamtliche Trägerverein hat seit 2005 mehr als 6 Millionen Euro in den Umbau und die Einrichtung investiert. Das Geld stammte zum größten Teil aus Spenden, denn staatliche Unterstützung gab es kaum. Jedes Jahr sind 850.000 Euro neue Spenden nötig, um die Versorgung, Unterkunft und Begleitung der Familien in ihrer schweren Lebenssituation sicherzustellen. Tausende Unternehmen, Vereine und vor allem Privatpersonen haben sich in der Vergangenheit schon für das Kinderhospiz eingesetzt. Zu diesen gehören nun auch der ThSV Eisenach und der HSV Bad Blankenburg. Aber auch auf prominente Unterstützer kann der Trägerverein zählen. So sind u. a. Sternekoch Christian Rach, die Schauspieler Wolfgang Winkler und Jaecki Schwarz, Sängerin Christina Stürmer, Rocklegende Chris Norman, Schlagersänger Roland Kaiser und Bobsportlegende Wolfgang Hoppe als ehrenamtliche Kinderhospiz-Botschafter unterwegs.

In diesem Jahr möchte das Kinderhospiz weiter wachsen, um noch mehr Familien noch besser helfen zu können. Neue Familienzimmer sollen entstehen, dazu neue Therapieräume. Der HSV Bad Blankenburg und der ThSV Eisenach reihen sich ein in die Schar derer, die diese außergewöhnliche Familienhilfe unterstützen.

Andrea T. | | Quelle:

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