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Klare Signale aus Thüringens Landeshauptstadt

Stadt Eisenach muss jedoch zuerst Farbe bekennen

Der Handballbundesligist Thüringer Sportverein Eisenach braucht eine Perspektive in Thüringen! Um weiter Spitzenhandball bieten zu können, benötigt der Traditionsverein eine voll umfänglich den Standards der Handball-Bundesliga entsprechende Spielstätte. Die Heimstätte, die Werner-Aßmann-Halle, wird dem nicht vollends gerecht. Die Lizenzierungsunterlagen für die DKB Handball-Bundesliga beinhalten als eines von drei Kriterien eine vollauf die Standards erfüllende Spielstätte.
Eine Studie ergab, dass für den Neubau einer Multifunktionshalle für Tagungen, Kultur, Messen und Sport in Eisenach kein ausreichender Bedarf besteht. Somit macht sich ein Um- und Erweiterungsbau der in städtischem Eigentum befindlichen Werner-Aßmann-Halle erforderlich, um dem ThSV Eisenach eine Heimstätte für Erstliga-Handball und damit auch für den Nachwuchs zu bieten. Die Nachwuchsarbeit des ThSV Eisenach wird seit mehreren Jahren mit dem Jugendzertifikat der HBL gewürdigt. Die A-Jugend qualifizierte sich gerade in überzeugender Manier für die Nachwuchs-Bundesliga.

Zur Lösung der Problematik fand am Dienstag, 10.06.2014 ein Gespräch in der Thüringer Staatskanzlei statt. An diesem nahmen teil Frau Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, Herr Mike Mohring, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Herr Raymond Walk, Vorsitzender der CDU Eisenach und der CDU-Fraktion im Eisenacher Stadtrat, Herr Gero Schäfer, Präsident des ThSV Eisenach und Karsten Wöhler, Manager des ThSV Eisenach. Die Delegation aus Eisenach übergab Planungsunterlagen zum möglichen Umbau der Werner-Aßmann-Halle. Von diesem würden auch andere Vereine profitieren. Auch der jetzt vorhandene Gymnastikraum soll wieder entstehen.
Frau Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und CDU-Fraktionschef Mike Mohring bekannten sich klar zum ThSV Eisenach als ein Aushängeschild Thüringens und zum notwendigen und für den ThSV Eisenach existentiellen Umbau. Sie würdigten die erfolgreiche Jugendarbeit des ThSV Eisenach. Frau Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat ihre Unterstützung zugesichert.

Es wurde vereinbart:
1.) Der Stadtrat der Stadt Eisenach fasst einen Grundsatzbeschluss als Bekenntnis zum ThSV Eisenach und zum Umbau der Werner-Aßmann-Halle zu einer den Standards der Handball-Bundesliga voll umfänglichen Spielstätte.
2.) Die Stadt Eisenach reicht die vollständigen Unterlagen für den Umbau der Werner-Aßmann-Halle beim Land Thüringen ein.

Frau Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und CDU-Fraktionsvorsitzender Mike Mohring erklärten, im nächsten Landeshaushalt mit einem Sonderprogramm außerhalb der Sportstättenförderung die Finanzierung des Landesanteils für den Umbau der Werner-Aßmann-Halle zu ermöglichen. Den zugehörigen Eigenanteil muss die Stadt bzw. Dritte sicherstellen
Die Vertreter des ThSV Eisenach unterstrichen den Willen des Vereins, mit einer gewaltigen Kraftanstrengung den Eigenanteil der Stadt zu übernehmen.

Die Delegation aus Eisenach, mit Raymond Walk, Gero Schäfer und Karsten Wöhler, zeigte sich erfreut über das klare Bekenntnis von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Thüringer Landtag Mike Mohring zum ThSV Eisenach.

Thomas Levknecht (Pressesprecher des ThSV Eisenach)

Frank Bode | | Quelle:

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