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Leserbrief: Nur mal zur Richtigstellung!

Stadtrat Eisenach – Haushaltsberatungen: Stadtratsmitglied Andreas Neumann  mit unkorrekten Aussagen zur neuen Handball-Halle

Nun hat er sich zum zweiten Mal geoutet: Eisenachs  CDU-Stadtratsmitglied Andreas Neumann ist kein Freund des Handballs, kein Freund des ThSV Eisenach. Um das zu verdeutlichen, hat er sich im Rahmen der Haushaltsberatung erneut unkorrekter Aussagen bedient. Er hat suggeriert, dass für den Bau einer neuen (übrigens dann auch vom Schulsport genutzten) Handballhalle nun in Eisenach Straßen, Plätze und Schulen hinten angestellt werden. Eine üble, eine ganz üble Nachrede! Das Land Thüringen, das die Bedeutung eines Flaggschiffs des Thüringer Sports entsprechend einstuft, hat zugesichert, den Bau einer neuen Halle in der Wartburgstadt mit bis zu 9 Millionen Euro zu fördern. Diese 9 Millionen kommen nicht aus dem Eisenacher Stadtsäckel, wie es CDU-Mann Andreas Neumann verbreitet. Diese 9 Millionen kommen vom Freistatt expliziert für diese Maßnahme, kämen nicht für andere. Weiß das Herr Neumann nicht, oder will er nur einen Schatten auf den Handball in Eisenach werfen, oder gar eine Neiddebatte anzetteln?  Neben dem Bundesligateam spielt eine Großzahl von Kindern (angefangen bei den Minis in Schul-AG´s gemeinsam mit dem SV Wartburgstadt Eisenach) und Jugendlichen (bis zur A-Jugend) beim ThSV Eisenach Handball. Der ThSV Eisenach sieht sich, wie die anderen Vereine (nicht nur die Sportvereine) als sozialer Kitt dieser Stadt. Das sieht die CDU-Fraktion in übergroßer Mehrheit auch so. Wohl mit einer Ausnahme?!

Thomas Levknecht, als Bürger der Stadt Eisenach

Andrea T. | | Quelle:

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  • commentatore

    Bei einer „üblen Nachrede“ handelt es sich um eine ehrenrührige Äußerung. Die Entscheidung darüber, ob man städtisches Geld besser für eine Handballhalle oder für Schulen ausgeben sollte, ist dagegen alles andere als ehrenrührig.

    Herr Levknecht „vergisst“ den städtischen Eigenanteil. Der kommt schon aus dem „Stadtsäckel“, oder nicht?

    • Stadtbewohner

      Das bodenlose ist, dass er den Eigentanteil verschweigt UND verschweigt, dass Neumann explizit auf diesen in seiner Stadtratsrede eingegangen ist, zugleich aber die Notwendigkeit des Hallenneubaus bejaht hat (nachzulesen in seiner hier ebenso veröffentlichten Rede). Sehr sehr peinlih, Herr Levknecht, peinlih auch für die gesamte Partei, für die Levknecht steht.

  • Alfred E. Neumann

    Der Beitrag von Stadtrat Neumann war im schlimmsten Fall polemisch, als er Steuern als allgemeines Deckungsmittel mit einer speziellen Ausgabe des Haushalts verquickt hat. Er hätte genauso gut auf den unverändert hohen Theaterzuschuss oder auf den mittleren zweistelligen Millionenbetrag für Alte, Kranke, sozial schwache oder Zugezogene abstellen können, ist genauso polemisch…. Aber mal an Herrn Levknecht: Die 9 Mille vom Land fallen vom Himmel, gelle. Und nochmal polemisch: Brauchen wir die Halle noch für Absteiger?

  • Grummel

    Genau solche Einlassungen verleiden vielen Menschen den Gang zur Wahlurne – reflexartige persönliche Angriffe statt stilvolle Diskussion. Hr. Neumann hat rein sachlich argumentiert. Für 1,3 Mio EUR könnte man in der Tat wirklich notwendige Projekte finanzieren. Wie kann man feststellen, dass Hr. Neumann kein Freund des Handballs und auch kein Freund des ThSV sei? Vielleicht ist er sogar ein großer Fan des Handballs? Das schließt doch eine pragmatische Abwägung nicht aus. Eben das erwarte ich von gewählten Abgeordneten: Auch einmal schmerzliche Entscheidungen treffen, die den eigenen Vorlieben widersprechen.
    Ich wünschte mir, Hr. Levknecht befleißige sich künftig des Austausches kausaler und stichhaltiger Argumente und vermeide persönliche Angriffe und Unterstellungen!

  • Leser

    Herr Levknecht, es stellt sich die Frage ob sie die Rede gelesen und auch verstanden haben. Hier ist keineswegs zu erkennen dass sich der Verfasser gegen eine neue Halle oder sogar gegen den ThSV stellt. Aus welchem Grund auch immer sind Sie derjenige, der mit Schaum vor dem Mund eine üble Nachrede betreibt, gar so dass es fast schon peinlich ist. In der Rede wurde kritisiert, das man alternative Finanzierungskonzepte nicht angemessen geprüft hat. Daraus ist wohl kaum abzuleiten dass eine Halle seitens des Verfassers nicht gewünscht ist. Vielleicht nehmen sie sich einfach nochmal die Zeit, in aller Ruhe den Text „unvoreingenommen“ zu lesen. Sie werden überrascht sein wie falsch sie mit ihrem Leserbrief liegen!

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