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Leserbrief zu unserem gerade kränkelnden Eisenacher ThSV

Wenn man in die Gesichter dieser Jungs der hier abgebildeten Eisenacher Bundesliga-Jugendmannschaft schaut (EisenachOnline-Bericht am 26.5.2016), da ist die Freude groß, weil sie sich wünschen, bei so einer Truppe weiter erfolgreich wachsen zu können. Doch halt!

Im Traditionsverein ThSV scheint schon vom Kopf her schon längst nicht mehr alles zu stimmen. Ohne die einzelnen Fehler aufzählen zu wollen, die die echten Fans schon längst erkannt haben, besteht die Gefahr, falls die gesamte sportliche Leitung sich nicht zurückziehen will, wie es z. B. im Gegensatz zu den auch abgestiegenen VfB Fußballern aus Stuttgart  sofort geschlossen erfolgte, dass der Verein sich weiterhin „im freien Fall“ befinden könnte, statt einen erneuten „Neuanfang zu wagen…..

Wie bei diesen Nachwuchshandballern zu lesen ist, werden aus verschiedenen Gründen, wie auch in andern Mannschaften des Vereins, bereits schon wieder Abwanderungsgedanken geäußert, obwohl das Internat doch eigentlich für ordentliche Bedingungen Dinge sorgt. Da nützen auch die alten Haudegen früherer Jahre nicht viel, wenn es in diesen jungen Handballabteilungen bereits Auflösungsgedanken gibt, obwohl fremde Talente aus der Umgebung andererseits parallel angelockt werden.

Jedermann weiß doch, dass zum Beispiel der Trainerwechsel im Bundesligateam nichts brachte. Mit etwas mehr Gefühl, hätten die treuen Fans unter der Regie vom Dauertrommler „Manolo“ und seinen Freunden hunderte Kilometer ihre Jungs auch auswärts begleiteten, viel ruhigere Stunden haben können!

Die vorschnell geäußerten Meinungen „von oben“, vor den jeweils letzte Spielen praktisch  um das letzte Hemd zu kämpfen, nahmen die erwartungsvollen Zuschauer regelrecht als Witz hin oder die vielseitig besetzte internationale Truppe, die sich in der Mehrzahl gerade auf dem Weg durch Europa befindet, hatte Schwierigkeiten, wohin auf dem Parkett überhaupt zu spielen ist! Eine rühmliche Ausnahme war dabei das mit nur einem Tor unterlegene  Heimtreffen gegen den frischen EHF-Sieger Göttingen als förmlich Pech an der Händen klebte.

Die offizielle Wortmeldung des jahrelangen Pressesprechers, T. Levknecht, der sein Herzblut für den Verein sein vielen Jahren für diesen Verein opfert, muss nicht gleich mit einem derzeit nicht gerade beliebten ausländischen Machthaber verglichen werden! Hätte man nicht, ohne die Öffentlichkeit zu informieren, die scheinbar bestehenden Widersprüche zwischen dem ThSV und dem Kreisvorstand gemeinsam unter der Decke klären können?
Und nun soll die neue Halle als 9 Millionen-Geschenk von der Landesregierung kommen, nur keiner weiß, wo sie einmal stehen soll……Wäre es nicht besser gewesen, wenn vor den entscheidenden Spielen bereits die Bagger ihre ersten tiefen Spuren in den Boden gesetzt hätten?

Für mich persönlich war natürlich die vom HVB geforderte „Erweiterung“ der Aßmann-Halle technische Knüller, obwohl jedermann wusste, dass man mit dieser „ Zwischen-) Lösung nicht beide Tore von überall einsehen kann und nach dem hoffentlich doch noch kommenden Neubau sowieso niemand mehr fragen wird…..Außer Geld, war auch das eine regelrechte „Luftnummer“!

Nun kommt doch noch das Beste: nämlich die vertagte arbeitsgerichtliche Auseinandersetzung um den sich längst in der Messestadt Leipzig außerordentlich wohlfühlenden Ex- Eisenacher, A. Jurdzs ! Glauben Sie wirklich, verehrte Herren Schäfer und Wöhler, dass dieser gestandene Erstligaspieler bei dem erneuten Termin sich zurück nach den zwischenzeitlich abgestiegenen, derzeitig auch noch desolaten Eisenacher Verein sehnt?

Nach den Neustart sollten sich die vorhandenen ökonomisch starken Firmen aus unserer Eisenacher Umgebung sowie die politischen Gremien endlich wieder einmal richtig zusammenraufen, damit die bei den verschiedenen Begnungen stattfindenden nur kurz andauernden „Wiedersehensfreuden“ früherer hier aktiven Handballer, die längs für die entsprechenden Gegner auf Torejagd gehen, vielleicht doch etwas länger dauern…….Vielleicht geht es dann wieder „geordnet“ aufwärts!

Leserbrief von Hans Klemm

Andrea T. |

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