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Neue Halle für den Spitzensport

Bauministerin Keller und Oberbürgermeisterin Wolf wollen Neubau der Werner-Aßmann-Halle in Eisenach

Nach dem heutigen Gespräch mit der Stadt Eisenach sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass der Neubau einer Sporthalle wirtschaftlicher und nachhaltiger ist, als die bestehende Halle zu sanieren,

sagte Bauministerin Birgit Keller heute in Eisenach nach einem Gespräch mit Oberbürgermeisterin Katja Wolf über die geplanten Sanierungsmaßnahmen an der Werner-Aßmann-Halle.

Um dem Spitzensport in Eisenach langfristig eine Perspektive zu bieten, benötigen wir eine moderne Sporthalle, so Oberbürgermeisterin Katja Wolf. „Unsere Untersuchungen zum notwendigen Sanierungsaufwand an der Werner-Aßmann-Halle haben uns zum Umdenken bewegt. Ein Hallenneubau ist sowohl für den Spitzensport als auch für den Schul- und Vereinssport sinnvoller. Das Land als unser Partner geht diesen neuen Weg zu einer bundesligatauglichen Sportstätte mit uns gemeinsam.

Die derzeitige bauliche Situation der „Werner-Aßmann-Halle“ gefährdet die Zukunft des Handball-Spitzensports in Eisenach, denn sie genügt nicht den Standards der Handballbundesliga. Für die laufende Spielsaison hatte die Handballbundesliga e.V. dem Handball-Erstligisten ThSV Eisenach noch eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Die Sanierungskosten für die Sportstätte stiegen im Laufe der Untersuchungen von ehemals geschätzten 6 Mio. € auf zuletzt gut 9 Mio. €. Stadt und Landesregierung haben sich nach gemeinsamen Beratungen daher heute für ein Umsteuern bei der Aufgabe der Herstellung einer bundesligatauglichen Sportstätte entschieden.

Für den Neubau sucht nun die Stadtverwaltung nach einem geeigneten Standort. Die bisherige „Werner-Aßmann-Halle“ soll mit geringerem Aufwand als Schulsporthalle saniert werden. Hierbei können die speziellen Anforderungen für den Spitzensport und für eine Publikumshalle entfallen. Im Gegenzug verzichtet die Stadt auf den Neubau einer ehemals geplanten Schulsporthalle für die Berufsschule.

Im Koalitionsvertrag hatte die rot-rot-grüne Landesregierung bereits festgelegt, herausgehobene Infrastrukturprojekte des Spitzensportes in Thüringen zu unterstützen. Im Haushalt des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft wurden daraufhin für den Bau der für den Spitzensport notwendigen Sportstätten Fördermittel in einem eigenen Haushaltstitel  für „herausgehobene kommunale Infrastrukturinvestitionen“ bereitgestellt. Dazu zählt neben den Sportanlagen für den Spitzensport beispielsweise in Bad Langensalza, Suhl und Jena auch die Werner-Aßmann-Halle in Eisenach.

So wichtig die Förderung des Spitzensportes ist, dürfen wir aber keinesfalls die Verbesserung der Bedingungen für den Schul- und Vereinssport aus den Augen verlieren. Für den Neubau spricht auch, dass wir dann sowohl dem Spitzen- als auch dem Schul- und Vereinssport geeignete Räume bieten können, sagte Ministerin Keller. Wenn die Stadt Eisenach die notwendigen Voraussetzungen schafft, setze ich mich aktiv dafür ein, dass der Bau mit Unterstützung des Landes schnell beginnen kann.

Andrea T. | | Quelle:

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  • vigilando ascendimus

    Der Freistaat schein viel Geld zu haben; neue Handballhalle für Eisenach, zwei neue Fußballstadien für Erfurt und Jena, viel Geld für Oberhof. Kein Wunder, dass da für den ländlichen Raum Thüringens nicht mehr viel übrig bleibt.

    Damit sich die Dörfer nicht beschweren, gemeindet man sie einfach in die Städte ein…

    „Glückliches sozialistisches Thüringen“

  • Gast

    Da scheint sich schon wieder ein beachtlicher Erfolg für die Oberbürgermeisterin anzubahnen! Doch ihre Neider scheinen darüber derart verärgert zu sein, dass sie nur noch mit peinlichen Verbalattacken in unangemessenem Ton in der Presse zu agieren wissen. So macht man keine politische Karriere, Jungs.

  • Maik B.

    Altes FER Gelände – würde das gesamte Gebiet ungemein aufwerten. Auch hätte man bei der Zugfahrt durch/nach Eisenach einen besseren Eindruck, wenn man statt einer Ruine eine schöne Arena sehen würde

  • Gast

    So ein Stadion muss direkt an der Autobahn liegen. Sonst beginnen alle Spiele immer mit Verspätung, weil die Zuschauer noch im Stau stehen. Außer man baut gleich noch einen leistungsfähigen Zubringer bis zum FER-Gelände. Davon würde die gesamte Stadt profitieren.

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