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 | Bildquelle: Fotostudio Gräbedünkel

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Bildquelle: Fotostudio Gräbedünkel

Neuer Pokalmodus im Handball auf Bundesebene

Auslosung der 1. DHB-Pokal-Hauptrunde am Dienstag

Der Deutsche Handballbund, seine Landesverbände und die DKB-Handballbundesliga haben sich auf eine Reform des DHB-Pokals ab der Saison 2015/2016 geeinigt. Es erfolgt eine Unterteilung des bisherigen Pokalwettbewerbs im DHB-Amateur-Pokal und DHB-Pokal . Damit soll die Steigerung der Attraktivität und Aufmerksamkeit des Pokals erreicht, zugleich die Belastung für die Spieler der DKB Handballbundesliga (durch die Streichung einer Pokalrunde) gesenkt werden. Der neue Modus verspricht, laut DHB-Erklärung, attraktive Gegner für qualifizierte Amateurvereine, alle Erst- und Zweitligisten starten in die 1. DHB-Pokal-Runde. Unterklassige Mannschaften sollen eine höhere Motivation durch die Attraktivität möglicher Pokalkontrahenten erfahren.

Zum Auftakt: 64 Teams bei 16 bundesweiten Final-Four-Turnieren
Eine Woche vor dem Ligastart, in diesem Jahr am 15./16. August, wird die erste Runde mit 64 Mannschaften in 16 bundesweiten Final-Four-Turnieren ausgetragen. Die Auslosung erfolgt am 23. Juni 2015 in der Geschäftsstelle der Handball-Bundesliga GmbH und wird von SPORT1de via Livestream übertragen. Vier Lostöpfe mit jeweils 16 Mannschaften sind vorgesehen. Topf 1: DKB-Handballbundesliga (Platz 1-16). Topf 2: 2. Handball-Bundesliga (Platz 1 -16) = Turnierausrichter. Topf 3: DKB Handballbundesliga (Platz 17-19), 2. Liga (Platz 17-19), 3. Liga (Platz 1-2), Finalisten DHB-Amateur-Pokal. Topf 4: 3.Liga (Platz 3-6).
Aus geographischen Aspekten erfolgt eine Aufteilung in Nord- und Südgruppen (2. Mannschaften der Clubs sind nicht zugelassen.). Der Modus sieht für den Auftakt vor: Runde mit 16 Turnieren im Final Four Modus. Zwei Halbfinals am Samstag, Finale am Sonntag. Halbfinalpartien werden gesondert ausgelost. Turniersieger qualifiziert sich für das Achtelfinale.
Für die Turnierausrichtung in der 1. Runde werden die teilnehmenden Zweitligisten verpflichtet. Falls ein Zweitligist die Turnierausrichtung ablehnt, kann die Veranstaltung an Mannschaften des 3. Los-Topfes, dann des 4. Los-Topfes, schließlich des Lostopfes Nummer 1 vergeben werden. Für die 1. Runde sind entsprechende Rahmenbedingungen, wie eine Hallen-Mindestkapazität von 1.000 Zuschauern und eine Lichtstärke von mindestens 800 Lux vorgegeben. (Die werner-Aßmann-Halle in Eisenach könnte eine Austragungsstätte sein!)

Der ThSV Eisenach befindet sich im Topf 2 Süd mit dem TV Bittenfeld, DJK Rimpar Wölfe, EHV Aue, HSC Coburg, TV Neuhausen, TSV Bayer Dormagen und der HG Saarlouis, kann somit zunächst nicht auf diese Teams treffen. Im Topf 1 Süd: Rhein-Neckar-Löwen, FrischAuf Göppingen, MT Melsungen, HSG Wetzlar, VfL Gummersbach, HBW Balingen-Weilstetten, Bergischer HC, TBV Lemgo. Topf 3 Süd: TSG Friesenheim, HC Erlangen, SG Bietigheim, TV Großwallstadt, TV Hüttenberg, SG Leutershausen, SG Nußloch, SG Kleenheim. Topf 4 Süd: TV Hochdorf, HSG Konstanz, TSB Heilbronn/Horkheim, SV Salöamander Kornwestheim, TV Kirchzell, HSG Rodgau Nieder-Roden, SV 64 Zweibrücken, Leichlinger TV.

Weiter Pokaltermine sind:
Achtelfinale: 28.10.2015
Viertelfinale 16.12.2015
REWE Final Four in Hamburg: 30.04./01.05.2016

Foto: Daniel Luther (am Ball) und der ThSV Eisenach könnten im DHB-Pokal in der 1. Runde in der heimischen Werner-Aßmann-Halle spielen. Auslosung am Dienstag.

Andrea T. | | Quelle:

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